Ferienimmobilien als Anlage

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Ein Ferienhaus kann eine interessante Anlage-Form sein.

Urlaub in Deutschland gewinnt an Bedeutung – Ferienimmobilien bei uns sind daher eine lukrative Sache.

Mit der Krise schwand das Vertrauen der Anleger in die Finanzmärkte. Plötzlich wurden Immobilien mit Renditen zwischen vier und sechs Prozent wieder höchst attraktiv. Seither gewinnt der Mietmarkt an Bedeutung, auch bei privaten Anlegern.

Zweifacher Nutzen

Die können von einer Ferienimmobilie doppelt profitieren: Zum einen durch einen schönen sicheren Aufenthaltsort für die schönsten Wochen des Jahres; zum anderen finanziell – durch Steuervorteile, die Selbstnutzer von Wohneigentum nicht haben, und je nach Auslastung durch die Mieteinnahmen, die einen Teil zur Finanzierung der Immobilie beitragen können. Doch um Kreditzinsen und Betriebskosten steuerlich geltend machen zu können, gilt es einige Hürden zu überwinden. So müssen Ferienimmobilien mindestens zu 75 Prozent der ortsüblichen Zeit vermietet sein, will man als gewerblicher Vermieter anerkannt werden. Selbstnutzer als Teilzeit-Vermieter müssen glaubhaft machen, dass sich innerhalb von 30 Jahren ein Gewinn erwirtschaften lässt. Denn Liebhaberobjekte am See zur Eigennutzung bezuschusst der Fiskus nicht.

Besser in Reichweite

Natürlich kann man seine Ferienimmobilie zur Vermarktung an eine professionelle Agentur geben. Ist die Anfahrt nicht so einfach zu bewerkstelligen, ist das sicher der beste Weg, auch wenn dadurch höhere Vermarktungskosten entstehen. Ansonsten empfehlen sich für Städter mit Hang zu den Bergen bei uns die bayerischen und österreichischen Alpenregionen, die schnell erreicht sind. Das Risiko von Mietnomaden gibt es hier übrigens nicht; die Gäste zahlen den Aufenthalt im Voraus.

Unter Freunden

Auch dieses Modell kann sich lohnen: Das Anwesen am Mittelmeerstrand oder in Meernähe (dann unbedingt mit Pool) wird ganzjährig von einer örtlichen Hauswirtschafterin versorgt. Vermietet wird im heimischen Bekanntenkreis. Wenn ein Dutzend Familien zwei Wochen buchen, sind schon 50 Prozent Auslastung erreicht. Passen Preis und Leistung zusammen, so spricht sich das Angebot schnell herum. Nachteil: Die schönsten Wochen sind dann meist für die Gäste reserviert.

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