Eigenheim-Finanzierung

"Finanztest": Günstige Immobilienkredite unter 2 Prozent

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Lohnender Aufwand: Käufer sollten mehrere Kredit-Angebote für Wohnungen und Häuser einholen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tm

Wer vergleicht, spart viel Geld. Immobilienkäufer sollten sich also die Zeit nehmen, mehrere Kredit-Anbieter anzufragen. Wie deutlich die Unterschiede sind, zeigt eine aktuelle Untersuchung von "Finanztest".

Berlin (dpa/tmn) - Die Zinsen für Immobilienkredite sind seit September um fast einen halben Prozentpunkt gestiegen. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt aber: Es gibt noch immer Darlehen mit einem Zinssatz von unter 2 Prozent.

Eine Bank vergab ein Darlehen mit 20 Jahren Laufzeit zum Effektivzins von 1,65 Prozent, berichtet die Zeitschrift " Finanztest" (Heft 4/2017). Untersucht wurden die Angebote von mehr als 100 Banken, Vermittlern, Bausparkassen und Versicherern.

Immobilienkäufer sollten die Angebote mehrerer Anbieter gut vergleichen. Denn über die Laufzeit machen die unterschiedlichen Zinssätze viel aus. Ein Beispiel: Bei einem Kredit über 180 000 Euro, das nach 25 Jahren vollständig getilgt ist, verlangte der teuerste Anbieter im Test 3,87 Prozent Zinsen, der günstigste 1,88 Prozent. Der Zinsunterschied beläuft sich laut "Finanztest" am Ende der Laufzeit auf 64 700 Euro. Beim Abschluss sollten Verbraucher aber auch darauf achten, dass sie den Kredit möglichst flexibel zurückzahlen können.

Test der Stiftung Warentest (z.T. kostenpflichtig)

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