Bauernhortensie braucht spezielle Bodenbehandlung

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Die blaue Bauernhortensie hat eine ungewöhnliche Eigenschaft. Sie wechselt je nach Bodenbeschaffenheit ihre Farbe. Foto: obs/Blumenbüro/Pflanzenfreude.de

Pflanzen haben manchmal seltsame Eigenschaften. So wirkt sich bei der Bauernhortensie die Zusammensetzung des Bodens auf die Blütenfarbe aus. Und das in einem wahrlich ungewöhnlichen Wechsel.

Berlin (dpa/tmn) - Die blau blühende Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) ist eigen: Ihre Blütenfarbe erhält sich nur bei einer bestimmten Zusammensetzung des Bodens. Sonst trägt sie im Folgejahr plötzlich pinke Blüten.

Der Hobbygärtner sollte daher vor dem Pflanzen den pH-Wert des Bodens messen. Je niedriger dieser ist, umso saurer ist die Gartenerde und umso besser ist das für die Pflanze, erklärt der Bund deutscher Baumschulen in Berlin. Ist das nicht der Fall - und das ist meistens so -, sollte der Gärtner das Pflanzloch großzügig ausheben und mit spezieller Moorbeeterde wieder auffüllen.

Haben bereits eingepflanzte Bauernhortensien ihre Blütenfarbe verloren, kann man mit Aluminiumsulfat oder saurem Kompost nachhelfen. Grundsätzlich sollten saure Böden mit Düngemitteln mit viel Kalium und wenig Phosphor versorgt werden. Diese Bestandteile sind auf der Verpackung als NPK-Werte angegeben. N steht für Stickstoff, P für Phosphor und K für Kalium.

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