Vor dem Wachstum

Beim Winterschnitt Zweige bis zum Astring kürzen

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Obst- und Zierbäume erhalten am besten einen Winterschnitt. Dabei sollte die Säge am Astring angesetzt werden. Foto: Jens Büttner

Um das Wachstum im Frühjahr zu fördern, schneiden Hobbygärtner die Obst- und Zierbäume am besten nun etwas zurück. Dabei kommt der Schnitt an einer ganz bestimmten Stelle des Baumes.

Offenburg (dpa/tmn) - Beim Winterschnitt von Zier- und Obstbäumen werden Äste am besten fast ganz abgeschnitten - und zwar bis zum Astring. Das ist die Ansatzstelle des Zweiges, die nach dem Schnitt als Wulst am Stamm verbleibt.

Sie enthält viel Gewebe, in dem die Zellteilung in hohem Maße stattfinden kann - dies kann die Schnittwunde am Baum besonders gut heilen lassen, erklären die Experten der Zeitschrift "Mein schöner Garten" (Ausgabe Januar 2017).

Am besten setzt der Hobbygärtner die Säge am Ast so an, dass der Schnitt leicht schräg vom Stamm wegführt. Das hält die Wunde möglichst klein, außerdem wird der Astring selbst nicht verletzt. Ausgefranste Wundränder werden dann mit einem Messer nachgeschnitten. Auch das fördert die Wundheilung, erläutern die Experten.

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