Biologische Schädlingsbekämpfung: Richtigen Nützling finden

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Die dunklen Eier stammen von der Schupfwespe. Sie sind ein natürlicher Feind der Blattläuse. Foto: Patrick Pleul

Wenn Blattläuse und Spinnmilben ihr Unwesen im Garten treiben, muss man nicht zur chemischen Keule greifen. Denn viele Schädlinge haben einen natürlichen Freind. Hier gibt es eine Auswahl an Nützlingen.

Bonn (dpa/tmn) - In der Natur gibt es Freund und Feind: Freunde des Hobbygärtners sind jene Insekten, die Schädlinge fressen. Sie können diese Nützlinge bei einem Befall kaufen und aussetzen. Ein Überblick gibt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Blattlaus-Killer: Schlupfwespen (Aphidius-Arten), Florfliegen (Chrysoperla carnea) und Räuberische Gallmücken (Aphidoletes aphidimyza) verspeisen Blattläuse.

Spinnmilben-Feind: Treiben Spinnmilben ihr Unwesen, sollten Raubmilben eingesetzt werden.

Thripse-Gegner: Man findet sie im Fachhandel unter den lateinischen Begriffen Phytoseiulus persimilis oder Amblyseius californicus. Gegen Thripse taugen ebenfalls Raubmilden, aber jene mit der Bezeichnung Amblyseius cucumeris, sowie Raubwanzen (Orius-Arten).

Weiße-Fliege-Jäger: Die Schlupfwespe (Encarsia formosa) frisst die Weiße Fliege auf.

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