Gartenmythen erklärt

Frostempfindliche Kübelpflanzen bis Mai im Haus lassen?

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Frostempfindliche Kübelpflanzen wie der Oleander dürfen nun tageweise aus dem Winterlager. Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa Foto: Andrea Warnecke

Eine gängige Gartenregel besagt: Erst nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen frostempfindliche Topfpflanzen wieder ins Freie. Aber das ist nur bedingt richtig. Warum?

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Bis circa Mitte Mai, also bis zu den Eisheiligen, drohen in der Regel in Deutschland noch Nachtfröste. Daher ist es sinnvoll, Gemüsepflanzen erst dann in die Beete und Balkon- und Topfpflanzen in die Kästen zu setzen. Aber wie sieht es mit Kübelpflanzen aus?

Es ist durchaus sinnvoll, die Kübelpflanzen schon früher aus dem Winterquartier zu holen - zumindest zeitweise. So sollte man sie bereits ab März bei frostfreiem Wetter tagsüber ins Freie stellen, um sie an die Witterung zu gewöhnen, rät die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Wichtig ist aber, dass die Töpfe nicht direkt komplett in der Sonne stehen, wo ihnen Sonnenbrand droht, sondern zunächst vornehmlich an einem schattigen, windgeschützten Platz. Die Gartenexperten raten, anfangs den Pflanzen für etwa eine Stunde pro Tag direkte Sonneneinstrahlung zuzumuten. Dann die Zeitspanne immer weiter ausweiten. Gut ist übrigens die schwächere Morgensonne.

Hinweise der Gartenakademie Rheinland-Pfalz

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