Pflanze der Woche

Garten-Stiefmütterchen braucht leicht feuchte Erde

+
Das Garten-Stiefmütterchen fühlt sich in leicht feuchter Erde am wohlsten. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Ob im Blumenkasten, in Blumenbeeten oder in bepflanzten Baumscheiben - Garten-Stiefmütterchen sind jetzt fast überall zu finden. Die Pflanze ist im Grunde recht pflegeleicht. Nur auf die Feuchtigkeit des Bodens sollten Hobby-Gärtner ein Auge haben.

Berlin (dpa/tmn) - Schon seit über 300 Jahren gehören sie zu den beliebtesten Frühlingsboten: Die Garten-Stiefmütterchen (Viola x wittrockiana) blühen in fast allen Farben.

Das typische schwarze Auge und die "Schnurrhaare" am Blütengrund wurden lange weggezüchtet. Bei neuen Sorten sind diese hübschen Details durchaus wieder zu sehen. Um die Blütenpracht zu verlängern, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG), verwelkte Blüten sofort abzuknipsen. So hält die Farbpracht bis in den Sommer hinein.

Das Garten-Stiefmütterchen wächst eigentlich überall - im Beet, im Kübel oder im Balkonkasten. Der BDG rät, es regelmäßig zu gießen. Denn die Blumen fühlen sich in leicht feuchter Erde am wohlsten. Alle zwei Wochen freuen sie sich über etwas Dünger. Ansonsten sind die farbenfrohen Blümchen recht genügsam. Selbst Frost kann den meisten Sorten nichts anhaben.

Übrigens: Das Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor), aus dem unsere Gartenverwandte gezüchtet wurde, ist nicht nur schön. Es wird in der Naturmedizin auch heute noch als Heilpflanze bei Hauterkrankungen, Halsentzündungen und Rheuma eingesetzt.

Zurück zur Übersicht: Garten

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser