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Pflanzen, düngen, vermehren

Gartenarbeit im September: Fünf Aufgaben, die Ihr jetzt erledigen müsst

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Gartenarbeit im September: Fünf Aufgaben, die Ihr jetzt erledigen müsst

Auch im September gibt es im Garten noch viel zu tun. Für welche Arbeiten jetzt der ideale Zeitpunkt ist – und was Ihr unbedingt unterlassen solltet.

Die meiste Gartenarbeit neigt sich im September langsam dem Ende zu. Dennoch wird es im Herbst nicht langweilig. Jetzt gilt es das letzte Gemüse anzusäen, Blumenzwiebeln fürs nächste Frühjahr zu pflanzen und den Garten langsam auf den Winter vorzubereiten. Wir zeigen, welche wichtigen Aufgaben für Gartenfreunde im September anstehen.

1. Pflanzen aussäen und anpflanzen

Im September ist die ideale Pflanzzeit für die begehrten Pfingstrosen (Paeonia). Dann ist der Boden noch warm und die Pflanzen haben noch ausreichend Zeit, Wurzeln zu schlagen. Die meisten Gärtnereien bieten die Blumen mit der üppigen Blütenpracht sogar ausschließlich im Herbst an, da ihre Triebspitzen beim Transport leicht abbrechen können. Auch Schwertlilien oder immergrüner Efeu werden jetzt in den Garten gesetzt. Außerdem ist jetzt die perfekte Zeit, um seinen Balkon oder die Terrasse mit Herbstblühern zu bepflanzen. Dazu gehören etwa

  • Astern
  • Herbstanemonen (Anemone hupehensis)
  • Glockenheide (Erica gracillis)

Wer sich nach dem langen Winter im Frühjahr über Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen oder Krokusse in seinem Garten freuen möchte, sollte jetzt noch die entsprechenden Blumenzwiebeln in seinem Garten setzen. Bei schweren Böden etwas Kies dazugeben, das schützt die Blumenzwiebeln vor zu viel Feuchtigkeit und Fäulnis.

Auch im Gemüsegarten ist kurz vor dem Herbst noch lange nicht Schluss. Im September lassen sich etwa noch Blumenkohl, Brokkoli, Spinat, Knoblauch oder Pak Choi problemlos ins Beet setzen.

2. Gemüse und Obst ernten

Zu typischen Saisongemüsen im September zählt natürlich der Kürbis, genauso wie Rote Beete, Steckrüben oder allerlei Kohlarten (etwa Wirsing, Spitz- oder Chinakohl). An Salat erwarten uns nun knackige Sorten wie der Bativa oder Eichblatt-Salat.

Der September lässt Obstliebhaber voll auf ihre Kosten kommen. Jetzt ist endlich Erntezeit für die in Deutschland so begehrten Äpfel. Aus den knackigen Früchten lassen sich allerlei Schmankerl zaubern, wie traumhafte Apfelkuchen, Apfelstrudel oder Apfelmus. Auch Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Stachelbeeren und Heidelbeeren können in der Küche nun zu Kuchen, Marmelade oder Kompott weiterverarbeitet oder einfach pur genascht werden.

3. Stauden teilen

Zu groß gewachsene Stauden lassen sich im September nach der Blüte wunderbar teilen. Dazu genügt ein scharfer Spaten oder ein großes Messer. Entnehmt den Wurzelballen aus der Erde und teilt diesen in mehrere Stücke. Die Staudenteile sollten noch faustgroß sein und mindestens zwei Triebspitzen besitzen, rät das Portal gartentipps.com. Kranke und vertrocknete Wurzelteile werden dabei gleich entfernt. Danach die Staudenteile an den gewünschten neuen Platz einpflanzen.

4. Nistkästen säubern

Damit sich Vogel-Nistkästen nicht zum Übertragungsort für Krankheiten entwickeln, sollten diese im September gründlich gereinigt werden. Entfernt dazu einfach alte Nestreste und fegt den Nistkasten ordentlich aus. Das genügt! Chemische Mittel sollten dabei nicht zum Einsatz kommen, um die Gesundheit der Vögel nicht zu schaden. Zudem könnte der Geruch die Tiere abschrecken.

5. Rasen ausbessern und düngen

Im Laufe eines Jahres wird die Rasenfläche ordentlich beansprucht. Werft im September bei der Gartenarbeit deshalb auch ein Auge auf Euren Rasen: Weist er kahle Stellen auf? Dann solltet Ihr jetzt Rasen nachsäen. Die Bedingungen sind nun optimal – es ist immer noch warm, aber auch feuchter, so dass das Saatgut jetzt schnell zu keimen beginnt. Nach dem Sommer und kurz vor dem Winter verträgt das Grün zudem eine ordentliche Portion Pflege, die Ihr ihm laut plantura.garden mit einem Herbstrasendünger zukommen lassen könnt.

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