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Gewappnet für den Frost

Mit diesen Tipps kommen Eure Rosen gut durch den Winter

frostige Rose
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Tipps um eure Rosen winterfest zu machen findet Ihr hier.

Die Rose - eine der beliebtesten Blumen in Deutschlands Gärten. Um den Winter problemlos zu überstehen und im nächsten Jahr wieder ihre Blütenpracht zu präsentieren, brauchen die Rosen jedoch unsere Hilfe. Wie Ihr Eure Pflanzen im Herbst optimal auf den Winter vorbereitet und was dabei dringend beachtet werden sollte, erfahrt Ihr hier.

Der Herbst ist in vollem Gange und der Winter steht bereits in den Startlöchern. Für Hobby-Gärtner bedeutet das, es steht noch ein bisschen Arbeit an, um den Garten winterfest zu machen. Besonders wenn Ihr Rosen in Eurem Garten habt, solltet Ihr diese rechtzeitig auf die niedrigen Temperaturen vorbereiten, um ein Ausbleiben der Blüte im Frühjahr zu vermeiden.

Rosen schneiden im Herbst?

Ein guter Zeitpunkt, um Rosen zurückzuschneiden ist das Frühjahr, aber auch der frühe Herbst. Im Herbst solltet Ihr jedoch darauf achten, dass Ihr nicht zu viel von den Pflanzen abschneidet, da es sonst passieren kann, dass sie aufgrund von Frostschäden eingehen.

Zuerst entfernt Ihr abgestorbene oder kränkelnde Triebe. Anschließend die Triebe, die zu lang sind. Wichtig ist hier, dass maximal acht Zentimeter von den Spitzen abgeschnitten werden. Auch Knospen oder Blüten, die bereits verblüht sind, könnt Ihr wegschneiden. Findet Ihr bei Strauchrosen Triebe, die nach innen wachsen, könnt Ihr diese ebenfalls entfernen. Wichtig beim Zurückschneiden der Rosen ist, dass Ihr den Schnitt im frühen Herbst vornehmt und nicht erst kurz vor dem Winter.

Schädlinge bekämpfen

Solltet Ihr bei Euren Rosensträuchern Anzeichen von Schädlingsbefall erkennen, sprüht die Pflanzen vor dem Winter noch einmal ausgiebig mit einem Mittel gegen Schädlinge ein. Die Bekämpfung von Keimen ist besonders wichtig, da Rosen oft von Pilzen befallen werden. Sind Eure Rosen von Pilzkrankheiten betroffen, solltet Ihr die erkrankten Teile der Pflanze abschneiden und entsorgen. Danach ist es ratsam, die Rosen mit Fungizid einzusprühen.

Das Beet auf den Frost vorbereiten

Um den Stamm Eurer Rosen, seien es Kletter-, Stamm- oder Buschrosen, vor dem eisigen Winter zu schützen, ist es am besten, wenn Ihr rund um den Stamm der Pflanze eine 10 bis 20 Zentimeter hohe Erdschicht anhäuft. Zusätzlich könnt Ihr noch Laub, Reisig oder auch Rindenmulch auf die Erde drum herum geben um die Rosen besser vor der Kälte zu schützen.

Sehr empfehlenswert ist es, Fichtenzweige oder auch Reisig von anderen Nadelbäumen, um den Stamm herum zu platzieren. Die Zweige und die zusätzliche Erde dienen hier als „Wärmeschutzmantel“ für die Wurzeln. Wichtig ist auch, die Pflanzen vor dem Winter nicht mehr zu düngen, da Düngemittel das Wachstum beschleunigt und so Triebe entstehen können, die beim nächsten Frost wieder abfrieren.

Die Krone von Stamm- und Kletterrosen bedarf in der kalten Jahreszeit noch zusätzlichem Schutz. Diesen könnt Ihr den Pflanzen gewähren, indem Ihr die Krone beispielsweise mit einem Jutesack einpackt. Jute verhindert die Bildung von Kondenswasser, da der Stoff sehr luftdurchlässig ist.

Im Handel gibt es aber auch Frostschutzhauben aus anderem Material, zum Beispiel aus Vlies. Diese Hauben werden über die Krone der Rose gestülpt und leicht befestigt.

Tipp:

Wenn Ihr neue Rosen pflanzen wollt, könnt Ihr das noch bis zum ersten Frost tun. Auch wenn Ihr alte Rosen umpflanzen wollt, weil sie sich an ihrem derzeitigen Standort nicht mehr wohlfühlen, ist der frühe Herbst der richtige Zeitpunkt dafür.

Auch Topfrosen brauchen Winterschutz

Da sich in einem Topf nicht so viel Erde befindet, wie in einem Beet, können selbst winterharte Rosensorten schnell erfrieren. Deshalb ist es wichtig, auch die Topfpflanzen vor einem kalten Winter zu schützen. Am besten ist es, die Rose und ihren Topf gut zu isolieren. Stellt den Topf möglichst nah an die Hauswand und wickelt Vlies oder Jute um den Kübel und die Rose selbst.

Zusätzlich könnt Ihr auch unter die Jute bzw. das Vlies Luftpolsterfolie herumwickeln, denn je dicker die Isolierung, desto geschützter ist die Pflanze. Um Eurer Topfrose noch mehr Schutz vor der Kälte zu bieten, könnt Ihr noch Nadelzweige auf die Erde legen und den Kübel auf eine Styropor-Platte stellen. Sollte der Winter sich mit dauerhaften Minusgraden und Frost auszeichnen, wäre es jedoch am besten, die Topfpflanze in einem ungeheizten Raum überwintern zu lassen.

nz

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