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Hilfe für Wildbienen: Ungefüllte Blüten im Garten bevorzugen

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Bienen und andere Insekten finden auf Feldern immer weniger Nahrung. Foto: Martin Gerten/dpa

Hobbygärtner können Wildbienen und anderen Insekten jetzt etwas Gutes tun: Mit bestimmten Pflanzen im Garten können die Tierchen sich ihre Nahrung selbst suchen, die sie sonst in der freien Natur nicht mehr finden.

Radolfzell (dpa/tmn) - Wildbienen, aber auch Schmetterlinge und viele andere Insekten finden oft keine Kornblumen, Klatschmohn und Ackerwinden mehr auf den Feldern.

Hobbygärtner können ihnen aber Alternativen bieten: Sie sollten dafür im Garten auf ungefüllt blühende Blumen setzen, denn darin finden diese Insekten ihre Nahrung leichter. Dazu rät die Deutsche Umwelthilfe.

Ungefüllte Blüten sind die natürliche Form. Bei gefüllten Blüten wurde durch die Zucht die Zahl der Blütenblätter vermehrt. Die Staubblätter in der Blüte, an die bestäubende Insekten wie Wildbienen herankommen müssen, sind als Folge nicht mehr einfach zugänglich oder sogar zurückgebildet.

Für Wildbienen sind gute Pflanzen zum Beispiel die Fetthenne, der Hauswurz, Rainfarn und Ziest. Die Deutsche Umwelthilfe empfiehlt daneben für Hummeln Rittersporn, Fingerhut und Salbei im Garten. Tagfalter mögen die Kornrade, die Winde sowie Heide-, Pech-, Licht- und Karthäuser-Nelke. Und Nachtfalter fliegen Nachtkerzen, Türkenbund, Zaunwinde und das Seifenkraut an.

Flyer mit Tipps der Deutschen Umwelthilfe

Deutsche Umwelthilfe zu Wildbienen

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