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In Haus und Garten

Gefahr für Welpen: Diese Pflanzen sind für Hunde giftig

Jeder Welpenbesitzer kennt das Problem: Ebenso wie kleine Kinder nehmen auch junge Hunde einfach alles in den Mund. Und das kann auch gefährlich werden.

Deutschland – Ob der berühmte Schlappen, Tisch- und Stuhlbeine oder die geliebte Puppe der Tochter: Welpen knabbern einfach alles an, was gerade so rumliegt. Um die Gegenstände vor Hundezähnen zu schützen, räumen viele Halter nicht selten die ganze Wohnung um. Was dabei oft nicht bedacht wird, sind Zimmerpflanzen. Dabei sollte man gerade diese außer Reichweite bringen, berichtet RUHR24*.

HaushundHeim- und Nutztier
wissenschaftlicher NameCanis lupus familiaris
Ordnung Raubtiere (Carnivora)

Gefahr für Welpen – diese Zimmerpflanzen sind für Hunde giftig

Der Grund: Einige der als Raumdeko beliebten Blumen sind für Hunde giftig. Deshalb sollten sie am besten gar nicht in Räumen aufgestellt werden, zu denen der Welpe Zutritt hat.

Gemäß den Portalen fressnapf.de, br.de sowie alphazoo.de gehören zu den für Hunde besonders giftigen Zimmerpflanzen beispielsweise die folgenden:

  • Gummibaum
  • Azaleen
  • Amaryllis
  • Anthurium
  • Fensterblatt
  • Christusdorn
  • Geranie
  • Philodendron
  • Hyazinthe
  • Lilien (sämtliche Arten)
  • Hortensien
  • Tulpen
  • Yuccapalme
  • Dieffenbachia
  • Elephantenohr
  • Aloe Vera
  • Weihnachtsstern
  • Zimmerfarn
  • Achtung: Die Liste hat keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt darüber hinaus weitere Pflanzen, die für Hunde giftig sind.
Anthurien (Flamingoblumen): Eine der Zimmerpflanzen, die nicht in Welpennähe gehören.

Pflanzen als Gefahrenquelle – das sind mögliche Vergiftungssymptome beim Hund

Selbstverständlich ist nicht jede der genannten Pflanzen gleichsam gefährlich – oder gar tödlich – für die Tiere. Es kommt dabei zudem selbstverständlich auch immer auf die Menge an. Zu den Vergiftungssymptomen zählen laut alphazoo.de und br.de unter anderen die folgenden:

  • Unruhe
  • Erbrechen
  • Speichelfluss
  • Zittern
  • Apathie
  • unsicherer Gang
  • Durchfall
  • Atembeschwerden
  • Speicheln

Selbstverständlich können nicht nur Pflanzen Haustiere krankmachen. Auch Zigarettenstummel oder Ähnliches sollte niemals in Welpennähe herumliegen. Kürzlich warnten Forscher zudem vor resistenten Keimen in Hundefutter.

Gefahr im Garten – diese Pflanzen gehören bei Welpenbesitzern nicht in die Beete

Neben Zierpflanzen gibt es auch zahlreiche Gartenpflanzen, die Vergiftungserscheinungen auslösen können. Laut fressnapf.de zählen dazu beispielsweise folgende Frühlingsblumen: Krokus, Tulpe, Hyazinthe und Narzisse.

Im weiteren Verlauf des Jahres werden unter anderem die beliebten Pflanzen Hortensie,* Holunder, Flieder, Engelstrompete, Oleander, Efeu, Eberesche und Stechpalme zur Gefahr für Welpen. Ebenso seien Eibe, Glyzinie und Goldregen besonders gefährlich für Hunde.

Überhaupt raten viele Tierärzte dazu, Welpen gar nicht unbeaufsichtigt in den Garten zu lassen. Zu groß ist in diesem Alter noch das Risiko, dass sie dort etwas finden, das nicht in ihre Mäuler gehört.

Vorsicht – diese „Stöckchen“ sind für Welpen ungeeignet

Einige der genannten Pflanzen werden auch deshalb zur Gefahr, weil sie Hölzer enthalten, die zum Anknabbern verleiten. Grundsätzlich gilt: Die Hölzer solcher bedenklicher Pflanzen dürfen natürlich in keinem Fall als „Stöckchen“ verwendet werden!

Übrigens: Gerade bei Welpen raten Experten ohnehin vom Stöckchenspielen ab. Denn viele Hölzer splittern. Beim Zerkauen können sich dann Holzsplitter ins Zahnfleisch oder in den Rachenraum bohren und dort Verletzungen verursachen. Im Handel gibt es hingegen extra Kauspielzeug – darunter auch Stöckchen aus speziellem, splitterfreiem Holz –, das besser geeignet ist. *RUHR24 und *24garten sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Regina Wolf/RUHR24

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