Kulturheidelbeere lieber länger am Strauch lassen

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Auch wenn Heidelbeeren schon reif aussehen, sollten sie noch eine Woche am Strauch bleiben. Denn zu früh geerntete Früchte reifen nicht mehr nach. Foto: Andrea Warnecke

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Pflücken der leckeren Kulturheidelbeeren? Wichtig zu wissen: Sie verweilen gerne etwas länger am Strauch, auch wenn sie schon zum Anbeißen aussehen.

Berlin (dpa/tmn) - Langsam nehmen die Früchte der Kulturheidelbeeren (Vaccinium ssp.) ihre typische blau-schwarze Farbe an. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät aber zur Geduld.

Bis die Kulturheidelbeeren ihr volles Aroma erhalten, sollten sie trotz reifen Aussehens noch eine Woche am Strauch bleiben. Denn zu früh geerntete Heidelbeeren reifen nicht mehr nach. Im Gegensatz zu ihren entfernten Verwandten aus dem Wald benötigt die Kulturheidelbeere einen Standort mit voller Sonne. Nur so entwickeln die Früchte ihr ganzes Aroma.

Wollen die Sträucher von Beginn an nicht so recht wachsen, ist jedoch meist der Boden Schuld: Kulturheidelbeeren wachsen nur in humusreicher, gut durchlässiger und vor allem saurer Erde. Ist der Boden nicht sauer genug, empfiehlt der BDG, diesen vor dem Pflanzen auszutauschen.

Kulturheidelbeeren tragen deutlich mehr Früchte als Waldheidelbeeren. Bei besonders ertragreichen Sorten wie 'Bluecrop' können die Triebe unter der Last schon mal herunterhängen und sich gegenseitig die Sonne nehmen. Ein einfaches Schnurgerüst am Beet schafft Abhilfe.

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