Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Natürliche Düfte - Diese Zimmerpflanzen versprühen Aromen

Mit duftenden Zimmerpflanzen wie Jasmin lässt sich der Sommer auch im Winter ins Haus holen. Der Winter-Jasmin erblüht von Dezember bis April. Foto: Andrea Warnecke
+
Mit duftenden Zimmerpflanzen wie Jasmin lässt sich der Sommer auch im Winter ins Haus holen. Der Winter-Jasmin erblüht von Dezember bis April. Foto: Andrea Warnecke

Wer im Winter den Blumenduft von draußen vermisst, kann ihn sich auch leicht ins Haus holen. Zimmerpflanzen wie Gardenien oder Myrthe sorgen mit ihrem intensiven Geruch für sommerliches Flair.

Bonn (dpa/tmn) - Manche Zimmerpflanzen verströmen ganz besonders intensiven Duft. In der Natur werden damit etwa Insekten angelockt, erklärt der Zentralverband Gartenbau. Im Wohnraum sind die Aromen nur schönes Beiwerk - und ein natürlicher Raumduft:

Gardenien (Gardeniajasminoides):Sie bilden im Herbst und Winter große weiße Blüten, die einen starken, süßen Duft verströmen. Hobbygärtner sollten die tropischen Pflanzen mit glänzend dunkelgrünen Blättern mit temperiertem, kalkfreiem Wasser gießen. Ab und an tut ihnen auch ein Sprühnebel gut, der die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung erhöht. Wichtig ist aber, dass man die Blüten nicht direkt ansprühen darf. Während die Pflanze ihre Knospen bildet, tun ihr Temperaturen unter 18 Grad gut, während der Blüte um 21 Grad.

Der Zimmer-Jasmin (Jasminumofficinale): Mit süßlich duftenden Blüten ist er eine anspruchslose Zimmerpflanze. Damit die langen Triebe Halt finden, ist ein kleines Spalier nötig. Der Zimmer-Jasmin liebt es hell, verträgt volle Sonne und kann im Sommer auch draußen stehen. Im Winter sollte er es luftig und kühl um 10 Grad haben, damit sich im Folgejahr wieder ausreichend Blüten bilden. Wichtig: Immer gleichmäßig feucht halten.

Myrthe (Myrtuscommunis): Sie ist bekannt als Brautschmuck. Nicht nur ihre weißen Blüten mit langen Staubgefäßen verströmen einen feinen Duft, auch die glänzend grünen Blätter. Die Pflanze aus dem Mittelmeerraum liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Im Sommer steht sie gerne auch auf Balkon und Terrasse. Im Winter braucht sie es hell, aber kühl bei nur 5 bis 10 Grad. Der Hobbygärtner sollte sie gleichmäßig mit kalkfreiem Wasser gießen, im Sommer auch mit einem Wassernebel besprühen. Die Myrthe verträgt übrigens einen Formschnitt.

Die Kranzschlinge (Stephanotisfloribunda): Sie bekommt meterlange Triebe und wird daher als Rankpflanze angeboten. Bei uns blüht sie von April an und oft bis September und verströmt dann ihren intensiven Duft in den Zimmern. Sie bevorzugt einen hellen und luftigen Platz. Aber sie ist ein wenig empfindlich, was den Standort angeht: Trägt die Pflanze Knospen, sollte ihr Topf nicht mehr gedreht werden. Im Winter sorgt ein kühler Standort von 12 bis 15 Grad für eine zuverlässige Blüte im nächsten Jahr. Zimmerwarmes und kalkarmes Gießwasser ist ein Muss, das im Sommer großzügig und im Winter mäßig gegeben wird.

Kommentare