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Zehn Jahreszeiten

Phänologischer Kalender: So hilft er uns bei der Gartenarbeit

Zu sehen sind Zweige des Haselnussbaums, die gefroren sind.
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Die Haselblüte läutet den Vorfrühling ein (Symbolbild).

Der phänologische Kalender unterteilt das Jahr in zehn Jahreszeiten. Diese Spezifizierung hilft bei der Pflanzenpflege. Der Beginn der einzelnen Jahreszeiten variiert.

Offenbach – Beim Säen, Pflanzen oder Ernten kommt es oft auf den richtigen Zeitpunkt an. Denn jede Pflanze entwickelt sich anders und je nach Wetterbedingungen trägt sie früher oder später Früchte, keimt schneller oder langsamer oder wurzelt im Freien nur bei entsprechenden Temperaturen an. Der phänologische Kalender berücksichtigt all diese Ansprüche und Entwicklungsstadien der Pflanzen und unterteilt das Jahr in zehn Jahreszeiten. So gelingt eine präzisere Garten- und Pflanzenpflege mithilfe des phänologischen Kalenders*, das berichtet auch 24garten.de*.

Die zehn Jahreszeiten lauten: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winter. Wer sich diese kleinen Anzeichen vor Augen hält, kann die einzelnen Jahreszeiten im eigenen Garten leichterhand beobachten und sein Gärtnern danach ausrichten. Und so hilft Pflanzenfans der Kalender beispielsweise im Frühjahr: Setzt beispielsweise der Vorfrühling ein, ist es der richtige Zeitpunkt, um Obstbäume zu schneiden und Hecken zurückzudrängen. Im Erstfrühling freuen sich Rosen und Beerensträucher über einen Rückschnitt. Im Vollfrühling kann es dann richtig losgehen, Knollenpflanzen gehören ins Beet, Rasensamen in die Erde und bunte Sommerblumen finden einen Platz im Blumenbeet. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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