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Der Umwelt zuliebe

Lieber kein Rasenmähen im Mai: „No Mow May“

Auch wenn es im Frühjahr verlockend sein mag, um den Garten zu verschönern: Ein ungemähter Rasen ist ökologisch wertvoll und dient den Insekten.

Berlin – Sie kennen vielleicht bereits „Veganuary“ oder „Movember“, aber „No Mow May“? Während die ersten beiden Begriffe auf das Essverhalten bzw. den Bartwuchs abzielen, bedeutet der Begriff „No Mow May“ so viel wie „Im Mai den Rasen nicht mähen“. Doch was steckt genau hinter der Aktion?

Den Rasen im Mai besser nicht mähen: „No Mow May“

Ein perfekt gemähter Rasen schadet Insekten. (Symbolbild)

Das regelmäßige Rasenmähen gilt unter Gärtnerinnen und Gärtnern als unerlässlich. Schließlich sehen kurze Halme nicht nur schön aus, sondern sorgen für ein verzweigtes Wachstum und eine geschlossene Rasenfläche. Eine Gegenbewegung aus den USA und England mit dem Namen „No Mow Monday“ hat genau das gegenteilige Ziel: Rasen, Wiesen und Gärten sollen möglichst wenig gestutzt werden. Mit dem „Mähfreien Mai“ hat die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 („DGG 1822“) in diesem Jahr offiziell ein deutsches Pendant ausgerufen. Deshalb sollten Sie Ihren Rasenmäher den ganzen Mai über nicht anrühren:

  • Der Mai bildet laut DGG 1822 die Brücke zur Sommerzeit, in der das Gras zu sprießen beginnt und spätestens jetzt traditionell die Mähsaison eingeläutet wird.
  • Die Rasenfläche macht in den meisten Gärten 50 Prozent oder mehr der Fläche aus, bietet aber keine ökologische Vielfalt, so die DGG 1822.
  • Mit möglichst vielen wilden Blumen und vermeintlichem Unkraut wie Löwenzahn locken Sie jedoch Insekten an, die gerade im Frühjahr auf Nahrung angewiesen sind.
  • Auch überwintern viele Tiere wie etwa der Marienkäfer in Stauden, Gräsern und Rasen. Je später man diese nach dem Winter anfasst, desto besser.

Am umstrittensten sind dabei elektronische Mähroboter, die weder vor exotischen Pflanzen noch kleinen Tieren wie Igeln oder Vögeln halt machen.

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft verbindet den Mähfreien Mai mit einer tollen Aktion: Wer seine artenreichsten Wiesenbilder einschickt, der erhält als Dankeschön ein Samenpaket mit einer Vielzahl heimischer Wildblumenmischungen aus dem bundesweiten Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten“.

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Nachhaltige Alternativen zum Mähen

Unliebsame Gewächse können Sie auch ohne Rasenmäher und ganz natürlich mit Eierschalen bekämpfen. Und denken Sie daran: Schon mit nur wenigen Quadratmetern an Wildwiese helfen Sie Insekten. Haben Sie keinen Garten, können Sie insektenfreundliche Pflanzen wie Klatschmohn, Lavendel oder Johanniskraut auch einfach auf dem Balkon anpflanzen.

Rubriklistenbild: © NagyDodo/Imago