Rechtzeitig Verplanzt:

Seerosen noch im Juli setzen

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Seerosen verhelfen einem Teich erst zu seinem Glanz. Wenn man sie bis Ende Juli anpflanzt, können sie noch anwachsen. Je nach Wassertiefe gilt es die richtige Sorte auszuwählen.

Seerosen sind für Teiche das, was für die Suppe das Salz ist. Sie verhelfen Gartengewässern zu einem schönen Anblick. Wenn sie bis Ende diesen Monats gesetzt werden, haben Sie noch genügend Zeit, um vor dem Winter anzuwachsen.

Seerosen, die noch bis Ende Juli gesetzt werden, können in diesem Jahr noch anwachsen. Darauf weist der Zentralverband Gartenbau hin. Die meisten Seerosen (Nymphaea-Arten) eignen sich für einen sonnigen Standort in Teichen oder Kübeln. Je nach Sorte aber brauchen sie andere Wassertiefen.

Es gibt drei Kategorien: Seerosen für niedrigen Wasserstand von 30 bis 50 Zentimetern, mittelgroße Exemplare für eine Wassertiefe von 30 bis 80 Zentimetern und stark wachsende Sorten, die mit mehr Wassertiefe klarkommen. Gemessen wird zwischen der Oberkante des Topfballens und dem Wasserspiegel.

Für die tiefen Exemplare sollte der Hobbygärtner eine große Ausdehnung von drei bis vier Quadratmetern einrechnen. Mittelgroße Sorten benötigen rund einen Quadratmeter Platz und kleinwüchsige einen halben Quadratmeter, um ihre Blätter gut ausdehnen zu können. Ansonsten entwickeln die Pflanzen zwar viel Blattmasse, die Blütenbildung wird aber gehemmt, wie der Zentralverband Gartenbau erläutert.

Der Wurzelstock der Seerosen kommt in Pflanzkörbe mit magerem und nährstoffarmem Substrat speziell für diese Pflanzen. Zuvor entfernt der Hobbygärtner alte Blätter und fleischige, ebenfalls alte Wurzeln. Die Triebansätze sollten noch aus dem Substrat herausschauen. Damit die Erde nicht aufgeschwemmt wird, kommt eine Schicht Kies darüber. Dank der Pflanzkörbe können nicht winterharte Sorten ganz leicht wieder aus dem Wasser geholt und eingelagert werden.

dpa

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