Rosen mit Gartenerde oder Rindenhumus anhäufeln

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So ist es richtig: Rosenbeete werden mit Rindenhumus zugedeckt. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv

Oldenburg (dpa/tmn) - So richtig da ist er noch nicht, aber der Winter wird dennoch sicherlich bald mit voller Wucht zuschlagen. Daher ist es spätestens jetzt an der Zeit, Rosen vor dem Frost zu schützen.

Rosen brauchen wie viele Pflanzen Schutz vor der Winterkälte. Aber bei ihnen ist vor allem wichtig, die Veredelungsstelle abzudecken. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin. Bei Hochstammrosen kommen am besten mehrlagig leere Papiersäcke darüber - sie werden über die komplette eingekürzte Krone gestülpt und am Stamm zusammengerafft. Plastiktüten oder Noppenfolie eignen sich dafür nicht. Unter ihnen erwärme sich die Luft bei Sonnenschein zu sehr, was die Pflanzen nicht vertragen. Gute Alternativen seien Beschattungsgewebe wie Vlies.

Andere Rosen werden mit Gartenende oder Rindenhumus angehäufelt, um den Wurzelhals zu schützen. Die Triebe können außerdem mit Tannen- oder Fichtenreisig bedeckt werden. Die Abdeckung von Rosen muss luftdurchlässig sein, und sie sollte vor Frost sowie vor Sonneneinstrahlung schützen. Denn herrschen Minusgrade und scheint zugleich die Sonne, kann sonst die Rinde an der Sonnenseite aufplatzen, da sie den Temperaturunterschied nicht verträgt.

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