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Sal-Weide zieht 179 Schmetterlingsarten an

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Auf den Zweigen der männlichen Sal-Weiden sitzen die flauschigen, grauen Weidenkätzchen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Wer jetzt durch die Natur streift, entdeckt häufig von Insekten umringte Sal-Weide-Sträucher. Auch im eigenen Garten helfen die Pflanzen, nützliche Tierchen anzulocken. Allerdings sollten Hobbygärtner auf das Geschlecht der Weide achten.

Freising (dpa/tmn) - Das Weidenkätzchen ist ökologisch besonders wertvoll. Der Frühlingsblüher mit den silbrig glänzenden Puscheln an den Ästen bietet Insekten schon Nektar an, wenn viele Pflanzen erst noch aus dem Winterschlaf erwachen.

Die Pflanze zieht allein 179 Tag- und Nachtfalterarten an, erläutert die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft. Aber auch Hummeln, Wespen und Bienen sowie vor allem Schwebfliegen und Käfer sind während der Blütezeit Gäste an der Pflanze, die auch als Sal-Weide bekannt ist. Außerdem benötigen die Raupen von 37 Tag- und Nachtfalterarten die Blätter als Nahrungsquelle.

Die Sal-Weide kommt in Wäldern vor, aber sie lässt sich auch in Gärten setzen. So empfiehlt der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) sie als Sichtschutz. Mit der botanisch als Salix caprea bezeichneten Pflanze lasse sich relativ schnell ein Grundstück grün umranden.

Was Hobbygärtner aber wissen müssen: Es gibt männliche und weibliche Weiden, die Weidenkätzchen kommen nur an den männlichen Pflanzen vor.

Pressemitteilung

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