Gartenmythen erklärt

Schützt Schnee die Pflanzen vor Frost?

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Je dicker die Schneeschicht, desto besser: Denn diese schützt Pflanzen vor der kalten Luft. Foto: Marion Nickig

Schnee im Garten - ist das gut oder schlecht für die Pflanzen? Das fragt sich so mancher Hobbygärtner. Denn der will seine Schützlinge nicht erfrieren lassen. Die Antwort klingt erstmal verwirrend.

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Frostige Witterung mit Minusgraden setzt den Pflanzen im Garten zu, kann sie sogar erfrieren lassen. Es sei denn, es liegt Schnee. Denn so verwirrend das klingt: Eine Decke aus kaltem Schnee schützt Pflanzen vor Kälte.

Denn Schnee liegt wie eine Dämmschicht auf dem Boden und den Pflanzen - je dicker sie ist, desto besser. Dann kann die eisig kalte Luft nicht direkt auf den Erdboden und die Wurzeln der Pflanzen im Boden einwirken. Fehlt die weiße wärmende Decke, spreche man auch von Kahlfrösten, erklärt der Deutsche Wetterdienst.

Was heißt das für Gartenbesitzer? Liegt kein Schnee und ist auch keine Flocke in Sicht, aber es drohen bitterkalte Temperaturen, müssen empfindliche Pflanzen im Garten mit einem Frostschutz versehen werden. Gut eignet sich etwa eine Reisigdecke oder ein Jutekleid. Es lohnt sich, diese im Winter bereitliegen zu haben.

Deutscher Wetterdienst zu Bodenfrost

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