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Besser groß und tief

So wird Ihr Gartenteich zum schönen Biotop

So wird Ihr Gartenteich zum schönen Biotop
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Wie gut, wenn man Platz hat: Selbstreinigungskräfte durch Mikroorganismen funktionieren bei größeren Teichen besser.

Wer in seinem Garten einen Teich anlegen will, sollte ihn nicht zu flach und zu klein planen. Mit ein paar Tricks entwickelt sich das Biotop schon in diesen Sommer prächtig.

Berlin (dpa/tmn) - Es hat Vorteile, wenn man Platz für seinen Gartenteich hat: Je größer und tiefer ein Teich ist, desto besser lässt er sich später pflegen. Denn in einem tiefen Teich erwärmt sich das Wasser im Sommer nicht so schnell und stark wie in einem flachen, erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). So hält sich beispielsweise der Algenbewuchs in Grenzen.

Erstrebenswert ist eine Wasserfläche von 20 Quadratmetern. Ist der Teich kleiner, sollte man besser auf Fische verzichten. Da diese sonst etwa Amphibienlaich, Libellenlarven und andere Kleintierleben komplett auffressen.

Verschiedene Zonen im Teich anlegen

Der Standort sollte offen und sonnig bis halbschattig sein. Wenn möglich sollten Bäume in der Nähe entfernt werden, damit im Herbst kein Laub ins Wasser fällt. Das Ufer kann ein Gefälle bis 30 Grad haben, damit Tiere, etwa Igel, herausklettern können.

Meist hat ein Teich drei Zonen - die Sumpfzone bis 10 Zentimeter, die Flachwasserzone von 20 bis 30 Zentimeter sowie die Tiefenzone von über 50 Zentimetern.

Wer damit rechnet, dass Molche oder Frösche zuwandern, sollte den Teich an einer Stelle mindestens 80 Zentimeter tief machen - damit das Gewässer im Sommer nicht austrocknet und im Winter nicht durchfriert, rät der BUND Darmstadt. Nur in großen Teichen lässt sich eine Tauchwasserzone mit einem Wasserstand von 150 bis 200 Zentimetern verwirklichen. Unter welchen Bedingungen Seerosen in ihrem Teich am besten gedeihen, berichtet 24garten.de*.

Artenvielfalt und Selbstreinigungskräfte fördern

Auch Selbstreinigungskräfte durch Mikroorganismen funktionieren bei größeren Teichen besser. Wer nachhelfen will, kann Teichmuscheln einsetzen. Sie filtern das Wasser und reinigen den Teich über Jahrzehnte, so der BUND.

Damit der neue Teich schon in diesem Sommer lebendig und artenreich wird, verrät der BUND einen Trick: Wasser aus einem natürlichen Gewässer regt die rasche Besiedelung mit Kleintieren wie Wasser- und Schlammschnecken an - einige Eimer reichen.

Denn das lockt die ersten Insekten an - wie Libellen oder Wasserkäfer. Auch Frösche und Kröten entdecken nach und nach das neue Paradies - ein guter Start in ein langes Gartenteichleben. *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

© dpa-infocom, dpa:210511-99-553857/2

BUND Darmstadt: Gartenteich anlegen

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