Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Prächtige Farben

Drei Pflege-Tipps für den Sommerflieder sorgen für kräftige Blüte

Blühender Sommerflieder
+
Blühender Sommerflieder

Der Sommerflieder ist ein wahrer Hingucker im Garten. Damit Sie besonders lange etwas von der Blüte haben, sollten Sie ein paar Pflege-Tipps beachten.

Er leuchtet in prächtigen Farben wie Rosa, Lila oder Dunkelbau und lockt zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und Hummeln an: der Sommerflieder, auch als Schmetterlingsflieder bekannt. Aufgrund seiner schönen Blüte und dem wunderbaren Duft ist er ein gern gesehener Gast in vielen heimischen Gärten – und dankenswerterweise auch recht pflegeleicht. Trotzdem müssen Sie ab und an Hand anlegen, um sicherzustellen, dass die Blüte auch im nächsten Jahr wieder prächtig und lange ausfällt.

Sommerflieder pflegen: Ein guter Standort ist schon die halbe Miete

Ihr Sommerflieder dankt es Ihnen besonders, wenn Sie einen passenden Standort für ihn auswählen. Optimal ist ein sonniger Platz, der windgeschützt ist. Auch im Halbschatten fühlt er sich wohl. Nur in den Schatten sollten Sie den Schmetterlingsflieder nicht stellen: Hier steckt er mehr Energie in die Produktion von Blättern, um darüber das wenige Sonnenlicht aufzufangen. Die Blütenbildung wird dabei vernachlässigt. Auch die Bodenqualität spielt eine Rolle für eine schöne Blüte im Sommer: Er sollte viele Nährstoffe vorweisen sowie leicht und gut durchlässig sein. Vermeiden Sie schwere und dauerhaft feuchte Böden.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Frau gießt ihre Blumen. Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. ©  Westend61/Imago
Frau wässert Blumen mit Gartenschlauch. Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. ©  Westend61/Imago
Mann mäht seinen Rasen. Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Shotshop/Imago
Kübelpflanzen auf einer Terrasse. Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Shotshop/Imago
Mann gießt Jungpflanzen im Hochbeet. Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imagebroker/Imago
Gartenbewässerung. Das Wasser sollte beim Gießen nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Panthermedia/Imago
Frau bearbeitet ihr Blumenbeet. Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © Westend61/Imago
Blumenmeer. Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss/Imago
Frau düngt ihren Salat mit Kompost. Zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihre Pflanzen düngen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © Redeleit-L./Imago
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © YAY Images/Imago

Zum richtigen Zeitpunkt Sommerflieder zurückschneiden

Für eine schöne Blüte ist wichtig, dass aus dem Sommerflieder kein struppiges Gewächs mit winzigen Verästelungen wird – das sorgt nämlich dafür, dass sich immer weniger blühende Zweige bilden und die Blüte immer kleiner und geringer ausfällt. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist hier vonnöten: Kürzen Sie die stärkeren Blütentriebe aus dem Vorjahr im Spätwinter kräftig ein, sodass nur noch zwei oder drei Augenpaare übrig bleiben. Setzen Sie die Schere dabei knapp über einem Augenpaar an. Kranke, erfrorene oder dünne, nach innen wachsende Triebe werden komplett entfernt. Schon wenige Tage nach dem Rückschnitt werden sich wieder erst Knospen bemerkbar machen.

Sommerflieder nicht zu üppig düngen

Um Pflanzen und Gewächsen zu einer kräftigen Blüte zu verhelfen, greifen Hobbygärtner gerne zu etwas Dünger. Beim Sommerflieder ist das aber nicht nötig, zu viel Nährstoffzugaben sorgen eher dafür, dass er zu groß wird und zu dicke Äste bildet. Daher ist es völlig ausreichend, den Sommerflieder beim Rückschnitt mit etwas organischem Dünger wie reifem Kompost zu pflegen. Dieser wird in die Erde eingearbeitet.

Auch beim Gießen müssen Sie nicht übertreiben. Nur neu gepflanzte Gewächse müssen laut NDR regelmäßig gegossen werden, gerade in den Sommermonaten. Bei älteren Pflanzen braucht es nur bei längeren Trockenperioden eine Wasserzufuhr – Staunässe vertragen sie nicht.

Kommentare