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Sommerschnitt

Süßkirschbaum schneiden: Darum ist August der beste Zeitpunkt dafür

Besitzen Sie einen oder mehrere Süßkirschbäume? Warum, wann und wie Sie Ihre Süßkirsche richtig schneiden, lesen Sie hier.

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Süßkirschbäume gehören zu den Rosengewächsen und werden laut NDR bis zu 60 Jahre alt. Dem Bericht zufolge empfiehlt es sich – im Gegensatz zu vielen anderen Obstbäumen, die im Spätwinter geschnitten werden – der Süßkirsche im Garten einen Sommerschnitt zu verpassen. Warum Süßkirschbäume überhaupt geschnitten werden müssen und wie Sie am besten vorgehen sollten, lesen Sie im Folgenden.

Warum müssen Süßkirschbäume regelmäßig geschnitten werden?

Wie schnell wächst ein Süßkirschbaum? Wer jedes Jahr in den Genuss leckerer Süßkirschen kommen möchte, sollte sich unbedingt mit dem Thema Süßkirschbaum richtig schneiden beschäftigen. Denn nicht nur, dass sie ohne einen regelmäßigen Schnitt Ihres Baums die Süßkirschen nicht mehr ohne Leiter erreichen. Süßkirschbäume wachsen laut Gartenjournal.net jährlich zwischen 40 und 60 Zentimeter und die Hochstämme werden bis zu 30 Meter hoch.

Damit die Sonne gut durch eine lichtere Baumkrone scheint und Ihre Früchte besser und gleichmäßiger reifen, übermäßiges Wachstum verhindert, der Süßkirschbaum zum Ausbilden von viel Fruchtholz angeregt wird und Pilzkrankheiten keine Chance haben, da Wasser auf den Blättern und dem Holz schneller trocknet, sollten Sie Ihre Süßkirsche richtig schneiden. Wie das genau geht, erfahren Sie im Weiteren.

Süßkirschbäume müssen regelmäßig geschnitten werden.

Wann schneidet man Süßkirschen?

Süßkirschbäume sollten laut Plantura.garden nach der Ernte der Kirschen, also meist zwischen Anfang August und Ende September geschnitten werden. Lesen Sie außerdem, welche anderen Gartenarbeiten im August zu erledigen sind. Der Sommerschnitt hat den Vorteil, dass Schnittwunden bei warmem und trockenem Wetter besser heilen und der Süßkirschbaum weniger anfällig für Krankheiten ist.

So schneiden Sie Ihren Süßkirschbaum richtig: 3 Tipps

Experten von Mein-schoener-garten.de haben die drei wichtigsten Tipps für den perfekten Süßkirschbaum-Schnitt zusammengefasst:

  • Der perfekte Zeitpunkt, um den Süßkirschbaum zu schneiden: Am besten entscheiden Sie sich für den Sommerschnitt im August, denn dann kann Ihr Süßkirschbaum noch im selben Jahr neue Triebe bilden. Gehen Sie allerdings nicht zu radikal vor, damit Ihr Süßkirschbaum noch ausreichend Blätter hat. Im Sommer heilen die Schnittwunden besser und schneller und sind somit weniger anfällig für Bakterien oder Pilze.
  • Verwenden Sie das passende Werkzeug für den Süßkirschbaum-Schnitt: Als Faustregel gilt – alles was mit der Gartenschere (werblicher Link) geschnitten werden kann, wird im Sommer oder Spätwinter geschnitten; alle dickeren Äste ausschließlich im Sommer, je nach Aststärke mit einer Baumsäge (werblicher Link) oder einer Astschere (werblicher Link). Für hohe, schwer erreichbare Äste können Sie entweder eine Leiter (werblicher Link) oder einen Akkustiel (werblicher Link), der als Armverlängerung fungiert, benutzen. Verwenden Sie für das Schneiden Ihrer Süßkirschbäume außerdem Arbeitshandschuhe (werblicher Link) und schützen Sie Ihren Kopf mit einem Arbeitshelm (werblicher Link).
  • Beachten Sie die Baumart inklusive Besonderheiten: Süßkirschbäume sollten so geschnitten werden, dass sie eine lockere Baumkrone mit möglichst vielen zwei- bis dreijährigen Fruchttrieben haben. Alle Seitentriebe, die ins Innere der Baumkrone Ihrer Süßkirsche wachsen, sollten Sie entfernen. Vor allem stark verzweigte Äste mit überaltertem Fruchtholz müssen für den richtigen Schnitt der Süßkirsche beseitigt werden.

Übrigens:

Schneiden Sie dicke Äste nicht direkt am Stamm ab, denn sonst könnte die Rinde einreißen. Um das zu verhindern, sollten Sie zunächst etwas versetzt vom Stamm eine künstliche Sollbruchstelle anlegen. Sägen Sie dann anschließend etwas weiter oben, dann bricht der Ast an der Sollbruchstelle und nicht an der Rinde. Den zurückbleibenden Stummel an der Süßkirsche können Sie anschließend problemlos absägen.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Frau gießt ihre Blumen. Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. ©  Westend61/Imago
Frau wässert Blumen mit Gartenschlauch. Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. ©  Westend61/Imago
Mann mäht seinen Rasen. Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Shotshop/Imago
Kübelpflanzen auf einer Terrasse. Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Shotshop/Imago
Mann gießt Jungpflanzen im Hochbeet. Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imagebroker/Imago
Gartenbewässerung. Das Wasser sollte beim Gießen nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Panthermedia/Imago
Frau bearbeitet ihr Blumenbeet. Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © Westend61/Imago
Blumenmeer. Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss/Imago
Frau düngt ihren Salat mit Kompost. Zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihre Pflanzen düngen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © Redeleit-L./Imago
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © YAY Images/Imago

So schneiden Sie einen alten Süßkirschbaum richtig

Einen alten Süßkirschbaum, der kaum noch wächst, nur wenig neues Fruchtholz bildet und spärlich Früchte trägt, kann man laut Plantura.garden mit einem Verjüngungsschnitt zu neuem Wachstum animieren. Am besten schneiden Sie Ihren alten Süßkirschbaum Ende Februar, sofern die Witterung mild und trocken ist. Ansonsten könnte es zu Frostschäden am Holz kommen. Sind Ihre alten Süßkirschbäume stark vergreist, sollten Sie den Verjüngungsschnitt auf mehrere Jahre strecken.

Anleitung für den Verjüngungsschnitt bei einem Süßkirschbaum:

  • Schneiden Sie alle toten und kranken Zweige ab.
  • Kürzen Sie die Leittriebe bis auf ein Viertel.
  • Schneiden Sie überhängende Gerüstäste auf junge Verzweigungen zurück.
  • Entfernen Sie Äste, die sich kreuzen oder ins Kroneninnere wachsen.
  • Vermeiden Sie Stammwunden, die größer als 10 Zentimeter sind.

Auch wenn man mit einem radikalen Verjüngungsschnitt einen alten Süßkirschbaum reaktivieren kann, so verkürzt man vermutlich die Lebenszeit des Baumes. Denn Süßkirschen verkraften derart drastische Eingriffe langfristig gesehen eher schlecht.

Rubriklistenbild: © Chromorange/Imago

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