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Vorbereitung

So schützen Sie sich und Ihr Haus bei Unwetter

Ist Ihr Zuhause eigentlich unwetterfest? Wie Sie sich, Ihre Liebsten und Ihr Heim am besten vor einem Unwetter schützen, lesen Sie hier.

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Bei androhenden Unwettern und Gewittern sind Sie gut damit beraten, nach Möglichkeit am besten zuhause zu bleiben. Denn draußen ist es bei einem Sturm durch herabstürzende Äste oder Dachziegel und umherfliegende Gegenstände mitunter äußerst gefährlich. Damit es daheim für Sie und Ihre Liebsten sicher ist, sollten Sie einige Vorkehrungen treffen. Wie Sie Ihr Haus unwetterfest machen und sich im Ernstfall verhalten sollten, lesen Sie im Folgenden.

Sie sind zuhause und ein starkes Unwetter bricht über Sie herein? So sollten Sie sich verhalten

Dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zufolge sollten Sie bei bei Hagel und Wirbelstürmen sowohl Fenster, Roll- oder Fensterläden schließen, als auch sich vor ungeschützten Öffnungen fernhalten. Wenn Ihnen die Zeit dazu bleibt, sollten Sie bewegliche Gegenstände draußen, wie beispielsweise Gartenmöbel, Kübelpflanzen oder Fahrräder sichern.

Halten Sie sich während des Unwetters am besten in einem innen liegenden Raum im Erdgeschoss auf und meiden Sie Kellerräume, die bei Flutkatastrophen oder Starkregen schnell volllaufen und dann lebensbedrohlich werden können. Meiden sollten Sie außerdem Räume mit großer Deckenspannweite, die bei Unwettern besonders einsturzgefährdet sind. Nehmen Sie nach Möglichkeit Geräte vom Stromnetz oder verwenden Sie einen Überspannungsschutz (werblicher Link).

Eine große Gefahr können umstürzende Bäume sein, wie hier beispielsweise nach einem Unwetter in Chemnitz Anfang Februar 2022.

Was tun, wenn man im Freien von einem Unwetter überrascht wird?

Werden Sie im Freien von einem Unwetter überrascht, sollten Sie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zufolge, sofern das möglich ist, Schutz in einem Gebäude suchen. Wenn Sie im Ernstfall bei Hagel keinen Unterschlupf finden, sollten Sie sich mit dem Gesicht auf den Boden legen und Ihren Kopf und Nacken mit den Händen schützen. Bei Gewitter sollten Sie offenes Gelände, Bäume, Türme, Masten, Antennen und Zäune meiden und mit eng zusammen stehenden Füßen, möglichst in einer Mulde, auf den Fußballen in die Hocke gehen. Halten Sie außerdem zu Überlandleitungen einen Mindestabstand von 50 Metern ein und berühren Sie keine Gegenstände mit Metallteilen wie beispielsweise Regenschirme und Fahrräder.

Übrigens

Im Auto sind Sie bei einem Gewitter sicher. Bleiben Sie also im Fahrzeug, aber berühren Sie keine blanken Metallteile.

Checkliste: So schützen Sie Ihr Haus vor Unwettern

Mit der Checkliste von Bau-welt.de machen Sie Ihr Haus vor Unwettern sicher und schützen sich und Ihre Liebsten im Ernstfall vor potentiellen Gefahren.

  • Regenrinnen warten: Entfernen Sie regelmäßig Schmutz und Laub aus Ihren Regenrinnen, damit das Regenwasser bei einem Unwetter gut abfließen kann.
  • Zweite wasserführende Ebene: Hagel kann Dachziegel beschädigen. Eine zweite wasserführende Ebene unter der Dacheindeckung am besten mit einer Hagelwiderstandsklasse von vier bis fünf kann helfen.
  • Dach prüfen: Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Dach auf Risse, die bei einem Unwetter zu einer ernsten Gefahr werden können. Die regelmäßige Dachwartung im Rahmen eines entsprechenden Wartungsvertrags stellt sicher, dass der beauftragte Dachdecker auch frühmöglich Schwachstellen erkennt.
  • Windsog vorbeugen: Inzwischen gibt es strengere Vorschriften zur Windsogsicherung bei Dächern. Die windabgewandte Seite ist besonders betroffen, aber auch die Rand- und Eckbereiche sind gefordert. Zum Schutz werden Sturmklammern eingesetzt, welche die Dachziegel zusammenhalten. Wahlweise hilft auch ein Verschrauben der Dacheindeckung auf der Unterkonstruktion.
  • Verkehrssicherungspflicht: Sie sind dazu verpflichtet, mögliche Gefahrenquellen auf Ihrem Grundstück zu eliminieren. Dazu gehören beispielsweise hohle Bäume oder morsche Äste. So schützen Sie sich und andere.
  • Bewegliches befestigen: Fahren Sie Ihre Markise ein und stellen Sie Blumenkästen, Gartenmöbel, Mülltonnen, Fahrräder und Co. zum Schutz vor dem Unwetter in die Garage.
  • Schutz während Abwesenheit: Eine Smart-Home-Steuerung reagiert auf Sonne und Hitze, aber auch auf Regen und Unwetter. Rollläden oder Fenster werden so automatisch geschlossen und bewahren das Haus vor Hitze sowie Nässe. Alternativ sollten Sie in Ihrer Abwesenheit beispielsweise bei einem Nachbarn bzw. einer Nachbarin für den Ernstfall einen Haustürschlüssel hinterlegen.
  • Ausreichend versichern: Eine Gebäudeversicherung regelt Schäden an der Gebäudehülle, während die Innenräume durch die Hausratsversicherung abgedeckt sind und eine Glasversicherung bei Schäden an Fenstern oder Terrassentüren hilft. Stürzt trotz der richtigen Vorkehrung ein Baum auf ein Nachbargrundstück, ist die Haftpflichtversicherung dafür zuständig. Wenn Überschwemmungsgefahr durch Starkregen droht, ist eine Elementarschadenversicherung unerlässlich. Melden Sie Schäden unverzüglich der Versicherung und gegebenenfalls Ihrem Vermieter. Zusätzlich sollten Sie den Schaden mithilfe Ihres Smartphones oder einer Kamera festhalten.
  • Verhalten nach dem Unwetter: Sammeln Sie auf der Straße bzw. dem Gehweg liegende Teile ein und dokumentieren Sie für Ihre Versicherung alle Schäden. Seien Sie vorsichtig und begeben Sie sich nicht in Gefahr, indem Sie zum Beispiel selbst aufs Dach steigen.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Frau gießt ihre Blumen. Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. ©  Westend61/Imago
Frau wässert Blumen mit Gartenschlauch. Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. ©  Westend61/Imago
Mann mäht seinen Rasen. Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Shotshop/Imago
Kübelpflanzen auf einer Terrasse. Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Shotshop/Imago
Mann gießt Jungpflanzen im Hochbeet. Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imagebroker/Imago
Gartenbewässerung. Das Wasser sollte beim Gießen nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Panthermedia/Imago
Frau bearbeitet ihr Blumenbeet. Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © Westend61/Imago
Blumenmeer. Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss/Imago
Frau düngt ihren Salat mit Kompost. Zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihre Pflanzen düngen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © Redeleit-L./Imago
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © YAY Images/Imago

Vergessen Sie bei einem Unwetter auch nicht, an Ihre Haustiere bzw. Nutztiere zu denken, denn Tiere haben oft große Angst bei Sturm und Gewitter. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät, die verängstigten Tiere zu beruhigen und darauf zu achten, dass sie geschützte Bereiche wie Wohnung oder Stall nicht verlassen können. Wie Sie Ihre Pflanzen im Garten am besten vor Unwettern schützen, lesen Sie hier.

Rubriklistenbild: © Chempic/Imago

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