Wärmeperiode im Winter: Frostschutz von Pflanzen entfernen

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Das meiste Laub ist inzwischen von den Bäumen gefallen und dient in manchen Gärten als Schutzschicht für die Pflanzen. Bei mildem Winterwetter ist dies jedoch nicht erforderlich. Foto: Uwe Zucchi

Potsdam (dpa/tmn) - Viele Gartenbesitzer haben ihr Grundstück bereits winterfest gemacht und die Pflanzen mit einer Schutzschicht gegen den Frost gewappnet. Bei einer milden Wetterperiode könnte es ihnen jedoch zu warm werden.

Warme Temperaturen im Winter wecken Pflanzen auf. Hobbygärtner sollten Schutzschichten wie Reisig und Jutesäcke gegen Minusgrade entfernen, rät Wolfgang Härtel, Mitglied im Bund deutscher Staudengärtner. Wichtig sei aber, den Wetterbericht im Auge zu behalten. Haben die Pflanzen erst einmal ausgetrieben, sind sie bei zurückkehrenden Minusgraden umso empfindlicher.

Um zu früh treibende Zwiebelblumen wie Schneeglöckchen oder Krokusse müssen sich Hobbygärtner nicht sorgen. Ihnen macht Frost nichts aus, und sie können daher auch gut schon am Ende des Winters anfangen zu wachsen. "Wenn es mal zum Winterende hin Frost gibt, dann schauen sie ein wenig komisch aus und sind schlapp", erklärt der Gartenbau-Ingenieur aus Potsdam. "Aber das tut ihnen nichts, und sie berappeln sich schnell wieder."

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