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Phänologischer Kalender

Warme Temperaturen - Ist jetzt auch Frühling im Garten?

Schneeglöckchen sind die Vorboten des Frühlings
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Schneeglöckchen blühen im Vorfrühling. Darauf folgt die Forsythie im Erstfrühling. Erst danach erreicht die Pflanzenwelt den Vollfrühling.

Frühling ist für uns gleich Frühling, doch für die Pflanzen sieht das anders aus. Sie haben ihren eigenen Fahrplan - die Saison ist für sie nach dem phänologischen Kalender unterteilt.

Berlin (dpa/tmn) - Warmes T-Shirt-Wetter im Norden, teils sogar Bikini-Temperaturen im Süden - uns erwarten in dieser Woche viel Sonnenschein und Frühlingsgefühle. Doch in der Natur ist Frühling nicht gleich Frühling, die Pflanzen haben ihren eigenen Fahrplan.

Ihre Entwicklung ist abhängig von der Witterung. So ein paar Sonnenschein-Tage mit vergleichsweise hohen Frühlingstemperaturen können ihnen einen gehörigen Schub geben, Frosttage sie wiederum zurückwerfen.

Daher kann man in der Natur und im Garten anders als beim astrologischen und meteorologischen Kalender verschiedene Phasen des Frühlings beobachten - die sich oft auch innerhalb Deutschlands unterscheiden.

Laut des sogenannten phänologischen Kalenders leitet das Öffnen der Knospen von Schneeglöckchen, Märzenbecher und Haselnuss den Vorfrühling ein. Wenn die Blüten der Weidenkätzchen dann ihre gelbe Farbe annehmen, ist diese Saison vorbei.

Nun folgt der Erstfrühling mit dem Blütebeginn der Forsythie. Auch Stachelbeere, Kirsche, Pflaume und Birne sowie Schlehe und Ahorn erblühen nun. Birke und Buche schieben Grün heraus.

Den Vollfrühling kennzeichnen dann die Blüten von Apfelbaum, Flieder und Eberesche. Eiche und Hainbuche entwickeln nun auch ihr Laub.

Und weiter geht es dann - natürlich - mit dem Frühsommer. Sie dürfen sich über ihn freuen, wenn der Holunder blüht.

© dpa-infocom, dpa:210329-99-11654/2

Informationen des Nabu zum phänologischen Kalender

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