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Kleine Fliegen

Was gegen lästige Trauermücken hilft

Gelbsticker
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Wenn Ihre Zimmerpflanze befallen ist, können Sie mit Gelbstickern die Trauermücken fangen.

Trauermücken schaden Pflanzen nicht wirklich. Aber viele Menschen sind von den kleinen Fliegen genervt. Tipps einer Expertin, wie Sie die Tierchen am besten loswerden.

Berlin (dpa/tmn) - Oft tauchen sie bei Zimmerpflanzen auf, dann meist in großer Anzahl: Trauermücken. Die kleinen Fliegen schaden den Pflanzen eigentlich nicht, aber viele Pflanzenbesitzer finden die Tiere ekelig.

„In der Regel sind sie Anzeiger für zu häufiges Gießen, die Wurzeln der Pflanze faulen durch Staunässe“, erklärt Corinna Hölzel vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

„In nassen, faulenden Wurzelballen finden die Larven der Trauermücke geeigneten Lebensraum“. Es kann also helfen, die Erde stark abtrocknen zu lassen. „Die beste Methode gegen Trauermücken ist, weniger zu gießen“, so die Expertin.

Was gegen einen starken Befall hilft

Bei einem starken Befall rät Hölzel die Pflanze umzutopfen und die alte Erde weitgehend zu entfernen. Auch eine Schicht Sand auf der Erde kann helfen. Sie erschwert den Tieren das Eindringen zur Eiablage, erklärt Hölzel. „Wenn das nicht hilft, können Trauermücken auch mit Gelbstickern gefangen werden.“

Mögliche Nützlinge sind Nematoden. Sie fressen die Larven der Trauermücken, erklärt Hölzel. Hobbygärtner finden sie im Fachhandel. Sie können die Nematoden dann mit dem Gießwasser auf die Pflanze ausbringen.

Warum noch andere Faktoren eine Rolle spielen

„Gesunde, robuste Pflanzen am richtigen Standort sind widerstandsfähiger und werden seltener von Schadinsekten oder Krankheiten befallen als geschwächte Gewächse“, so Hölzel.

Es lohnt sich also, schon beim Kauf darauf zu achten, dass die Pflanze gesund aussieht. Beim Einpflanzen oder Einsäen sollte man zudem den passenden Standort für die jeweilige Pflanze suchen.

© dpa-infocom, dpa:210505-99-477476/6

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