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Weißer Anstrich schützt Bäume zum Winterende vor Sonne

Die Sonne scheint zum Winterende schon recht warm. Wenn es nachts kalt ist, kann der Temperaturwechsel für die Bäume Stress bedeuten. Foto: Frank Rumpenhorst
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Die Sonne scheint zum Winterende schon recht warm. Wenn es nachts kalt ist, kann der Temperaturwechsel für die Bäume Stress bedeuten. Foto: Frank Rumpenhorst

Zum Winterende müssen Hobbygärtner ihre Bäume im Blick haben. Die teils schon recht warme Sonne am Tag kann ihnen gefährlich werden, gerade wenn es nachts zuvor noch bitterkalt war. Dann platzt die Rinde auf - und Tür und Tor für Schädlinge sind geöffnet.

Bonn (dpa/tmn) - Das Winterende mit teils hohen Temperaturschwankungen kann den Bäumen im Garten gefährlich werden. Denn ein häufiger Wechsel zwischen Minusgraden bei Nacht und intensiver Sonneneinstrahlung am Tag mit entsprechend warmen Temperaturen kann dazu führen, dass die Rinde aufplatzt.

Durch die Lücken dringen dann Schädlinge und Pilze in die Pflanze ein, erklärt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die Lösung ist etwas weiße Farbe.

Ein Anstrich mit weißer kalkhaltiger Farbe, im Handel teils als Baumschutzfarbe zu finden, schützt die Stämme vor den wechselnden Einflüssen. Beachten müssen Hobbygärtner, dass die Rinde beim Streichen trocken ist sowie der Anstrich nicht bei Regen und bei Temperaturen von weniger als drei Grad erfolgen sollte. Etwa zwei bis drei Stunden Trockenzeit sind nötig. Alternativ schützt eine um den Stamm gewickelte Strohmatte die Pflanze.

Warum platzt die Rinde eigentlich auf? Nachts bei Frost gefriert zwischen den Zellwänden Wasser, was zugleich den Zellen Wasser entzieht. Dabei können Eiskristalle entstehen, die Zellen sterben ab. Wird es dann wieder warm, taut das Wasser auf und überschwemmt die Zellen - sie platzen auf.

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