Winterblühende Mahonie gibt Vorgeschmack auf den Frühling

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Diese Mahonienart blüht bereits im Februar. Die gelbe Blüten dieser Mahonie (Mahonia aquifolium) sind die ersten Vorboten des Frühlings. Foto: Rolf Vennenbernd

Berlin (dpa) – Die Landschaft im Winter ist wenig grün und bunt. Das triste Bild wird von Pflanzen wie der Winterblühenden Mahonie unterbrochen. Sie verliert ihre Blätter nicht und blüht im Februar in gelber Farbenbracht auf.

Ein wenig dauert es noch, bis der Frühling ausbricht. Die Winterblühende Mahonie (Mahonia media 'Winter sun') gibt mit ihren duftenden, gelben Blüten aber schon einen ersten Vorgeschmack auf wärmere Zeiten. Beim Pflanzen rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin, auf den richtigen Standort zu achten. Auch wenn der Strauch an sich anspruchslos ist, mag er keine volle Sonne und sollte besser im Halbschatten stehen.

Die Winterblühende Mahonie wächst bis zu eineinhalb Meter hoch und wird daher auch als Hecke verwendet. Diese bieten das ganze Jahr hindurch Sichtschutz, da der Strauch seine Blätter im Winter behält.

Im Februar zeigt sich, warum die Pflanze auch Schmuck-Mahonie heißt: An bis zu 30 Zentimeter langen Rispen öffnen sich zahlreiche gelbe Blüten, die einen angenehmen Honigduft verströmen. In milden Gegenden kann die wintergrüne Mahonie auch im Kübel gepflanzt werden. Der BDG empfiehlt jedoch, den Topf im Winter mit Noppenfolie gegen Frost zu schützen, damit der Strauch nicht erfriert.

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