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Pflanze der Woche

Zaubernuss braucht viel Platz

Die langen Blüten der Zaubernuss erinnern an verspätete Silvesterraketen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Die langen Blüten der Zaubernuss erinnern an verspätete Silvesterraketen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Sie ist die Attraktion im Winter-Garten: Die Zaubernuss blüht ausgerechnet zur kältesten Zeit. Und nicht nur das, die Blüten duften auch. Wer diese Pflanze ebenfalls in seinem Garten haben möchte, sollte genug Platz haben.

Berlin (dpa/tmn) - In der Winterkälte vollbringt sie ein kleines Wunder: Die Zaubernuss (Hamamelis x intermedia) öffnet dann ihre Blüten. Kein Wunder, dass man lange glaubte, hier müsse Magie im Spiel sein. So bekam der Strauch seinen Namen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG).

Die langen Blüten der Zaubernuss erinnern an verspätete Silvesterraketen. Meist strahlen sie in Gelb, mitunter auch in Orange- oder Rottönen. Und auch wenn sie eher dezent aussehen, bleiben sie nicht unbemerkt - viele Sorten verströmen einen intensiven Duft.

Beim Pflanzen der Zaubernuss ist der Boden entscheidend. Er sollte tiefgründig, durchlässig und humos sein, auf keinen Fall trocken oder lehmig.

Der BDG empfiehlt, vor dem Pflanzen auch den Standort genau zu prüfen: Die Zaubernuss wird drei bis fünf Meter hoch und wächst recht ausladend. Sie mag weder umgepflanzt noch zurückgeschnitten werden. Für kleinere Gärten lohnt es sich daher, auf aufrecht wachsende Sorten wie 'Ruby Glow' oder 'Orange Peel' zurückzugreifen.

Einmal am richtigen Platz gepflanzt ist die Zaubernuss allerdings sehr pflegeleicht. Als eine von wenigen Gartenpflanzen wird sie sehr selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen.

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