Pflanze der Woche

Zwerg-Ginster findet im kleinsten Garten Platz

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Große Ginstersorten entfalten sich am besten in der freien Natur. Für Ziergärten eignen sich besser niedrige Zwerg-Ginster-Arten. Foto: Oliver Berg/dpa

Die kräftig-gelben Blüten machen den Ginster bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Doch oft wachsen die Sträucher zu sehr in die Höhe. Wer wenig Platz hat, sollte daher auf die Sorte achten.

Berlin (dpa/tmn) - Sandige Böden können für den Ziergarten eine echte Herausforderung sein. Ginster (Cytisus spec.) fühlt sich jedoch genau hier wohl.

Wer für die bekannten großen Sorten keinen Platz hat, dem empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin, auf niedrige Zwerg-Ginster-Arten zurückzugreifen. In der Blühfreudigkeit stehen die Kleinen ihren großen Verwandten in nichts nach.

Als Bodendecker eignet sich zum Beispiel der gelbe Kriechginster (Cytisus decumbens). Er wird nur 20 Zentimeter hoch, breitet sich mit seinen kriechenden, schnell bewurzelnden Zweigen aber rasch aus. Kompakter wächst der Zwerg-Elfenbeinginster (Cytisus x kewensis) Der breitwüchsige Strauch mit seinen locker überhängenden Trieben wird 30 bis 50 Zentimeter hoch und bis zu einem Meter breit.

Wie alle Ginster-Arten brauchen auch die Zwergformen volle Sonne. Und auch wenn sie nicht so hoch wachsen, rät der BDG, ihnen unbedingt genügend Platz für die Wurzeln zu geben. Denn gestresster Ginster, der sich nicht entfalten kann, geht nach einem Rückschnitt schnell ein.

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