Gefragte Ressource: Wärme aus der Erde

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Eine sichere Versorgung dank Erdwärme und Sonne

Braunschweig - Mehr als 330.000 Haushalte in Deutschland heizen mit einer Wärmepumpe. Die intelligente Technik hilft Hausbesitzern, bis zu 50 Prozent Energie zu sparen.

Besonders effizient und kostengünstig ist die Kombination mit einer Solaranlage. Vor allem in gut gedämmten Neubauten mit Niedrigenergiestandard kommen Wärmepumpen zum Einsatz. Fast die Hälfte sind Erdwärmepumpen. Sie ermöglichen aufgrund der konstanten Bodentemperaturen die beste Energieausbeute. Die strombetriebenen Geräte entziehen dem Erdreich Wärme und speisen diese in den Heizkreislauf ein.

Vertikal oder horizontal?

Eine sichere Versorgung dank Erdwärme und Sonne

Die Wärmereserven des Erdreichs lassen sich mittels Sonden oder Erdwärmekollektoren anzapfen. Für die vertikale Installation einer Sonde wird ein circa 100 Meter tiefes Loch gebohrt. Die Bohrung dauert zwei bis drei Tage und kostet rund 130 Euro pro Meter. Preiswerter ist die Installation von Erdwärmekollektoren, die in bis zu 1,4 Meter Tiefe horizontal verlegt werden. Weil sich das Kollektorennetz auf bis zu 150 Quadratmeter erstreckt und die Fläche später nicht mehr verbaut werden darf, eignet sich diese Art der Installation nur für große Grundstücke.

Wärme pumpen und Geld sparen

Wärmepumpen arbeiten nahezu wartungsfrei und verursachen nur geringe Betriebskosten. Manche Netzbetreiber bieten günstige Stromtarife für Haushalte mit Wärmepumpen an. Die Installation lohnt: Im Vergleich zu einem alten Ölheizkessel verbraucht eine Wärmepumpe nur halb so viel Energie. Für Besitzer eines 130 Quadratmeter großen Einfamilienhauses bedeutet das eine stattliche Kostenersparnis. Und diese Effizienz lässt sich noch steigern: „Wer seine Wärmepumpe mit einer Solaranlage kombiniert, kann ein Viertel seines Wärmebedarfs allein durch Solarenergie decken“, sagt Uwe Viertel, Vertriebsleiter bei Solvis. Der Solarheizsystemhersteller Solvis bietet ein solarunterstütztes Heizsystem an, das mit einer Wärmepumpe ergänzt werden kann. Nur an trüben Tagen, wenn die Kollektoren nicht mehr ausreichend Wärme liefern, springt die Wärmepumpe an. Für ein komplettes Solarheizsystem mit Wärmepumpe entstehen Hausbesitzern Kosten von bis zu 30.000 Euro. Pumpe und Solaranlage amortisieren sich in etwa acht Jahren.

Pressemitteilung SOLVIS GmbH & Co KG

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