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Gepflegter Garten fördert den Immobilienverkauf

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Wer sein Haus verkaufen möchte, sollte Interessenten mit einem gepflegten Vorgarten empfangen. Foto: Jens Schierenbeck

Bad Honnef (dpa/tmn) - Auf den ersten Eindruck kommt es an. Diese Weisheit gilt oft im Leben - so auch bei Immobilienverkäufen. Daher sollten sich Interessenten schon beim Betreten des Grundstücks angesprochen fühlen.

Ein Garten steigert nicht nur den Wert einer Immobilie, er kann auch den Verkauf beschleunigen. Umgekehrt gilt aber: Ein ungepflegter Garten verringere die Wahrscheinlichkeit, dass der höchstmögliche Preis für die Immobilie erzielt werden kann, erklärte die Immobilienexpertin Claudia Brakonier auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). Wichtig sei vor allem der erste Eindruck: Ein verwilderter Vorgarten könne die Interessenten abschrecken. Sie wunderten sich noch vor Betreten des Hauses, ob es dort genauso ungepflegt aussehe.

Vorausgesetzt, man kann sich das leisten, könne es sich lohnen, den Verkauf in eine geeignete Jahreszeit zu legen, sagt Brakonier. So hinterlasse ein blühender Magnolienbaum im Frühling bei Interessenten Eindruck. Oder im Herbst wirke die begrünte Grundstücksmauer erst so richtig gut, wenn sich der Wilde Wein leuchtend rot einfärbt. Das könne das Tüpfelchen auf dem i sein und eine Kaufentscheidung fördern.

Man könne nicht sagen, welche Elemente im Garten einen Verkauf förderten. Familien ließen sich etwa von Klettergerüsten eher dazu leiten, ein Teich sei für sie ein Nachteil. Grundsätzlich komme zum Beispiel eine Terrasse aus Naturstein gut an.

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