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Reicht einmal die Woche?

Keimschleudern in der Küche: Wie oft müssen eigentlich Geschirrtücher gewechselt werden?

Geschirrtücher mutieren mit der Zeit zu wahren Keimschleudern und müssen daher regelmäßig ausgewechselt werden. Doch wie oft ist genug?

In der Küche erweisen sich Geschirrtücher als echter Alleskönner: Wir benutzen sie zum Abtrocknen, zum Hände abwischen, während wir kochen oder um die Küchen-Arbeitsfläche trocken zu wischen. Essensreste und andere Verschmutzungen sorgen jedoch dafür, dass die Küchentücher im Nu verkeimen. Im schlimmsten Fall können sie durch sogenannte Kreuzkontaminationen, also Übertragungen auf Teller oder andere Flächen, sogar zu Lebensmittelvergiftungen führen. Das haben Forscher 2018 in einer Studie nachgewiesen. Geschirrtücher müssen deshalb unbedingt regelmäßig durch neue ersetzt werden. Aber reicht einmal die Woche aus?

Geschirrtücher fristen oft ein unbeachtetes Dasein – bis sie richtig schmutzig sind und ausgewechselt werden. Aber reicht das?

So oft sollten Sie Geschirrtücher wechseln

Damit sich Geschirrtücher gar nicht erst zur krankmachenden Keimschleuder entwickeln, sollten sie nach jeder Benutzung so aufbewahrt werden, dass sie schnell wieder trocknen können. Das gilt auch für Spüllappen, Spülbürste oder Küchenhandtücher. Wer sie aufhängt und nicht zusammengeknüllt liegen lässt, ist also schon einmal im Vorteil. Doch nach wenigen Tagen sollten auch scheinbar saubere Küchentücher in den Wäschekorb wandern.

Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) empfiehlt, Geschirrtücher nach spätestens zwei Tagen auszuwechseln, um einer Übertragung von Keimen auf Geschirr oder andere Flächen vorzubeugen. Wer rohes Fleisch oder Fisch verarbeitet hat, der sollte die Küchentextilien sogar sofort zum Waschen geben.

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

Frau legt Wäsche in Waschmaschine. Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Hausmittel zum Wäsche waschen, die Ihnen Ihre Großmutter ans Herz gelegt hat. Aber wie nützlich sind diese Wäsche-Tipps wirklich? © Shotshop/Imago
Kirschen. Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel. © Jakub Porzycki/Imago
Wäscheständer. Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie unbedingt beherzigen.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig. © Joko/Imgo
Ein Teebeutel in einer Tasse Tee. Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden. © Petra Schneider/Imago
Hotdog mit Senf. Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind.
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel. © Shotshop/Imago
Eine Frau bügelt. Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Feuchten Sie die Bürste einfach nur mit Wasser leicht an.
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet.Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung. © Shotshop/Imago
Erloschene Kerzen. Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur.
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine. ©  YAY Images/Imago
Kugelschreiber. Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt!
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche. © YAY Images/Imago
Wäschekorb vor einer Waschmaschine. Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten.
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche... © Kirchner-Media/Imago
Defekte Waschmaschine steht auf einem Gehweg. Essig kann zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift.
... doch Essig kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler. © Frank Sorge/Imago

Geschirrtücher waschen: Erst bei 60° werden sie richtig sauber

Aber keine Sorge: In der Waschmaschine lassen sich Küchentextilien wieder rückstandslos reinigen. Bei den Temperaturen sollten Sie jedoch nicht zu zimperlich sein: Geschirrtücher werden erst bei einer Waschtemperatur von 60 °C wieder hygienisch rein. Als Waschmittel empfiehlt die Verbraucherzentrale, ein Voll- oder Universalwaschmittel zu verwenden. Die enthaltenen Bleichmittel wirken zusätzlich keimtötend.

Rubriklistenbild: © photothek/ Thomas Trutschel via www.imago-images.de

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