Haus gegen Wasserschäden durch Frost versichern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Leipzig - Hausbesitzer sollten prüfen, ob ihre Wohngebäudeversicherung Schäden durch Leitungswasser einschließt. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hin.

Denn bei der derzeitigen Kälte steige die Gefahr von Frostschäden. Wasserleitungen könnten einfrieren und bersten, das austretende Wasser kostspielige Schäden im Haus anrichten. Dann kann es für Hausbesitzer teuer werden, die nur eine Wohngebäude-Feuerversicherung abgeschlossen haben. Sie müssten Frostschäden an Rohrleitungen und Heizungsanlagen selbst bezahlen. Auf der sicheren Seite sei, wer eine Hausratversicherung hat. Sie schließe Frostschäden ein.

Wer für längere Zeit in den Urlaub fährt, sollte die Heizung nicht zu weit herunterdrehen. Denn es gehört laut den Verbraucherschützern zu den Pflichten eines Versicherten, sein Haus ausreichend zu beheizen. Außerdem müsse regelmäßig jemand kontrollieren, ob die Heizung funktioniert - bei Temperaturen weit unter Null möglichst in nicht zu langen Abständen. Vernachlässigt ein Hausbesitzer diese Pflichten, könnte ihm die Versicherung grobe Fahrlässigkeit vorwerfen und den Schaden nicht in voller Höhe übernehmen.

Quelle: dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Wohnen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser