Jetzt die Heizungswartung nicht vergessen

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Berlin -  Bald beginnt die Heizsaison. Das bedeutet laut Experten auch, dass rund 5,5 Millionen nur unzureichend oder überhaupt nicht gewartete Heizanlagen in Betrieb genommen werden.

Nicht nur aus Kostengründen sollten sich Hausbesitzer deshalb rechtzeitig um eine Wartung der Heizung kümmern. Denn oftmals bedeutet eine Milimeter dicke Schicht Ruß auf den Wärmeaustauscherflächen des Geräts auch einen Mehrverbrauch von fünf Prozent.

Die Wartung der Heizanlage sollten Hausbesitzer aus Sicherheitsgründen allerdings dem Fachmann überlassen, eine Reihe von Arbeiten können sie aber auch selbst erledigen. Dazu zählt etwa die Kontrolle und Reinigung der Heizflächen. Wurden diese in den Sommermonaten mit Möbeln zugestellt, verringert sich die Heizleistung drastisch. Auch Staubansammlungen zwischen Radiatorenrippen oder im Innenraum von Flachheizkörpern reduzieren die Wärmeabstrahlung deutlich und erhöhen damit den Verbrauch. Anschließend sollten alle Heizkörper mit einem in Heimwerkermärkten erhältlichen Spezialschlüssel entlüftet werden. Luft im Heizsystem vermindert nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern kann auch zu Korrosion und Rohrbrüchen führen. Schließlich sollten die Thermostatventile daraufhin untersucht werden, ob sie noch leichtgängig sind, das heißt Staubablagerungen müssen beseitigt werden. Anschließend ist der Wasserdruck in der Heizanlage zu prüfen. Spätestens nach dem Entlüften kann der Wasserdruck unterhalb der empfohlenen Markierung stehen. Beim Nachfüllen des Wassers darf keinesfalls die Umwälzpumpe der Heizanlage in Betrieb sein, damit nicht automatisch wieder neue Luft in das Heizsystem gesaugt wird.

ddp

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