Licht und Wärme mit neuen Fenstern richtig nutzen

Frankfurt - Moderne Wärmedämmfenster und gut gedämmte Hauswände besitzen beide ein hohes Energiespar-Potenzial. Allerdings bieten Fenster gegenüber der lichtundurchlässigen Hauswand einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.

„Dank ihrer Transparenz können solare Energiegewinne und das natürliche Licht hervorragend für die Schaffung einer attraktiven und Energie sparenden Wohnumgebung genutzt werden. Licht und Wärme im Haus sind besonders im Winter ein echter Komfortgewinn“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF).

Das moderne Fenster hat sich vom Energieverschwender zum solaren Energiespender entwickelt: Lag der Ug-Wert – die technische Kennzahl für den Wärmeverlust der Fensterverglasung gemessen in Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m2K) – bei den bis in die 1970er Jahre üblichen Einfachverglasungen noch bei rund 5,8 und bei vor 1995 verwendeten Zweischeiben-Isoliergläsern bei rund 3,0 hat sich dieser Wert bei modernen Wärmedämmfenstern auf 1,1 und bei hochdämmenden Fenstern sogar auf rund 0,7 W/m2K verbessert. „Mit der Senkung des U-Wertes von 0,1 W/m2K lassen sich pro Quadratmeter Fensterfläche und Jahr rund 1,2 Liter Heizöl einsparen. Das rechnet sich in jedem Fall“, so der Experte. Ein Beispiel: Eine 30 Jahre alte Doppelhaushälfte mit 130 Quadratmetern wurde mit 17.000 Euro Fördermitteln der KfW-Bank energetisch modernisiert. „Im Gesamtergebnis sanken die Nebenkosten von 320 Euro im Monat auf unter 200 Euro. Der Einsparung von 120 Euro stehen allerdings nur 95 Euro monatliche Kreditrate gegenüber. Dazu kommen der höhere Wiederverkaufswert und die gewonnene Behaglichkeit des Eigenheimes, der Fenstertausch ist also eine echte Zukunftsinvestition“, so Tschorn.

Nutzung solarer Energiegewinne

Bei entsprechender Größe und Ausrichtung der Fenster sind aktuelle Wärmedämmfenster zusätzlich in der Lage, die Wärme aus der Sonnenstrahlung einzufangen und damit den Energieverbrauch beim Heizen zu verringern. Große, nach Süden gerichtete Fenster bekommen das gesamte Jahr hindurch die meisten direkten Sonnenstrahlen ab. Die Ost- und Westfassade tragen ebenfalls zur optimalen Ausnutzung von Licht und Wärme bei: „Hier sollte man bodentiefe Fenster einplanen oder im Zuge einer Modernisierung die Brüstung absenken, um einen größeren Lichteinlass zu erreichen“, so Tschorn. Da die Nordseite die „kalte“ Seite eines Gebäudes ist und die direkte Sonneneinstrahlung fehlt, sollten die Fenster hier die beste Wärmedämmung aufweisen. „Mit entsprechender Verschattung wie Jalousien oder Rollläden kann so die Heizperiode im Herbst und im Frühjahr blendfrei verkürzt und viel Geld gespart werden“, bekräftigt Tschorn.

Natürliches Licht für das Wohlbefinden

Das durch große Fensterflächen eingefangene Licht bietet dem Hausbewohner noch weitere Vorteile: Es fördert das Wohlbefinden und leuchtet die Wohn- und Arbeitsräume besser aus, als die meisten künstlichen Lichtquellen. „Große Fensterflächen stellen einen intensiven Bezug zur Natur her. Damit unterstützen sie perfekt das Bedürfnis des modernen Menschen nach offenen und Licht durchfluteten Wohn- und Arbeitswelten“, erklärt Tschorn. „Mit großformatigen Fenstern verlieren Räume das Beengende. Außerdem lenken die Verglasungen das natürliche Tageslicht in jeden Winkel.“ Je höher und breiter das Fenster ist, umso mehr Licht gelangt auch in den hinteren Teil des Raumes. Positiver Nebeneffekt von so viel Transparenz: In vielen Räumen spart das Sonnenlicht Strom, weil der Deckenstrahler oder die Schreibtischlampe tagsüber länger ausgeschaltet bleiben können.

Weitere Informationen:

Alles Wissenswerte über Fenster und Fassade unter www.window.de. Dort finden sich auch Informationen zu der Branchendachmarke „Neue Fenster – Klimaschutz mit Durchblick“. Das markante Logo mit der Weltkugel und dem Fensterrahmen ziert bereits eine Vielzahl von LKW, PKW und Werbemitteln namhafter Unternehmen. Alle Artikel rund um die Dachmarke sind beim VFF bestellbar.

Pressemitteilung Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller

Rubriklistenbild: © pa

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