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Wohin mit dem Corona-Müll?

Masken und Handschuhe richtig entsorgen

Masken richtig entsorgen
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Vor der Entsorgung getragener Schutzmasken sollte man diese in einen Extra-Plastikbeutel geben - zum Schutz der Mitarbeiter von Entsorgungsunternehmen.

Neuer Alltag, neue Produkte: Schutzmasken und Einweghandschuhe zum Schutz vor dem Coronavirus sind in Haushalten nun völlig normale Gegenstände. Ein Anlass, über ihre korrekte Entsorgung zu reden.

Berlin (dpa/tmn) - OP-Masken dürfen nicht im Altpapier entsorgt werden - auch wenn das Material wie Papier wirkt oder der Hersteller gar von Papiervlies spricht. Denn das Vlies kann zum Beispiel Polypropylen enthalten, eine Kunststofffaser.

Gleiches gilt für die FFP2-Masken, die ebenfalls aus einem Filtervlies hergestellt werden. Diese Varianten sowie die Modelle mit der Kennung KN95/N95 müssen im Restmüll landen, erläutert die Initiative «Mülltrennung wirkt».

Die Masken werden den Experten zufolge am besten gut verschlossen in einem Extra-Plastikbeutel weggeworfen, damit die Mitarbeiter von Entsorgungsunternehmen vor möglichen Viren geschützt sind.

Schutzhandschuhe extra eintüten

Auf keinen Fall sollten Schutzmasken in der Toilette hinuntergespült werden - denn anders als Toilettenpapier löst sich dieses Vlies nicht auf. Vielmehr können sich die Masken in der Kanalisation mit anderen Gegenständen verknoten und das Abwassersystem verstopfen.

Einweghandschuhe sollte ebenfalls in Extrabeuteln in den Restmüll gegeben werden, raten die Entsorgungsexperten. Der Kunststoff, aus dem sie bestehen, ist zu speziell für die übliche Entsorgung von Plastikmüll in der Gelben Tonne und im Gelben Sack. Aber auch in der Wertstofftonne, die es mancherorts gibt, sollten Schutzhandschuhe nicht landen. Denn Hygienemüll wird nicht recycelt, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Sonderregeln für Haushalte in Quarantäne

Haushalte in Quarantäne sollten auf Mülltrennung verzichten und alle Abfälle in die Restmülltonne geben - fest verschlossen in reißfesten Abfallsäcken. Dazu plädiert die Initiative ebenfalls mit Blick auf den Schutz des Personals der Entsorgungsfirmen. Wer kann, sollte Glasabfälle, Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle bis zur Aufhebung der Quarantäne aufbewahren und erst dann entsorgen.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-223673/4

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