Mehr Zuschuss zum Bau von Solarheizungen

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Berlin - Die Installation neuer Solarheizanlagen wird bis Ende des Jahres vom Staat höher gefördert. Subventioniert wird auch der Austausch veralteter Heizkessel gegen neue Systeme.

Auf dieses Zeichen haben Eigenheimbesitzer, Handwerker und Hersteller gewartet: Ab dem 15. März gewährt die Bundesregierung über das Marktanreizprogramm höhere Unterstützung für Investitionen in Solarwärme-Anlagen.

Mit der neuen Förderung können Eigentümer mit Förderungen finanzieren und Energie sparen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist erste Anlaufstelle für Hauseigentümer, um eine Unterstützung für den Einbau von Solarwärmesystemen zu beantragen.

120 Euro gibt es pro Quadratmeter Kollektorfläche bei kombinierter Warmwasserbereitung und Raumheizung, 30 Euro mehr aus zuvor. Für den Austausch eines veralteten Heizkessels gegen ein neues Solarheizsystem mit Brennwerttechnik stehen 600 Euro zur Verfügung. Für Pelletheizkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher gibt es weiterhin mindestens 2 500 Euro.

Zu beachten ist: Kollektorförderung und Kesseltauschbonus werden nach dem 31. Dezember 2011 wieder reduziert.

Stellungnahme von Helmut Jäger, Geschäftsführer vom Solarheizsystemhersteller Solvis und Vorstandsmitglied im Bundesverband Solarwirtschaft: „Die Bundesregierung hat durch die erweiterte Förderung jetzt ein klares Signal gesetzt, um Solarwärme zum Standard zu machen. Gelingt es, viele der drei Millionen Eigentümer von veralteten Heizungen für eine Investition in innovative Technologie zu gewinnen, wäre dies ein wichtiger Beitrag, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. Eigenheimbesitzern rate ich, noch in diesem Jahr aktiv zu werden, um die maximale Unterstützung zu sichern und die Haushaltskasse zu entlasten.“

Weitere Informationen unter www.solvis.de

Pressemitteilung Solvis GmbH

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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