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PHARAO Immobilien klärt über Bestellerprinzip und Meldegesetz auf

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Stephanie Quinz von PHARAO Immobilien

Kolbermoor - "Wer bestellt, der zahlt." Das Bestellerprinzip gilt seit Juni 2015 bei Vermietungen im privaten Bereich. Das heißt: Es bezahlt derjenige die Provision an den Makler, der den Auftrag erteilt – und das auch erst dann, wenn ein Mietvertrag zustande gekommen ist.

Stephanie Quinz von PHARAO Immobilien erklärt: "Viele sind aufgrund des neuen Bestellerprinzips verunsichert und wissen nicht genau, wen diese neue Regelung trifft und wer letztendlich eine Provision zu zahlen hat. Bei uns kann man sich unverbindlich informieren und alle offenen Fragen klären."

Eines jedoch vorab: das Bestellerprinzip gilt nur für die Vermittlung von Mietobjekten im privaten Bereich. Gewerbevermietung sowie der Immobilienverkauf sind hiervon nicht betroffen. Bei einer privaten Vermietung zahlt also immer derjenige die Provision, der einen Makler mit der Suche bzw. der Vermittlung beauftragt.

Fazit: Alle im Internet veröffentlichten Objekte werden vom Eigentümer bei einem Makler zur Vermittlung in Auftrag gegeben, oder werden von privat angeboten und sind somit für den zukünftigen Mieter provisionsfrei.

Bei einem Suchauftrag sieht das anders aus

PHARAO Immobilien

Rosenheimer Strasse 19

83059 Kolbermoor

Telefon: 08031-2084227

E-Mail: info@pharao-immobilien.de

Wenn Sie nach einer Mietwohnung suchen, allerdings selbst keine Zeit haben sich darum zu kümmern, können Sie als Mietinteressent einem Makler einen schriftlichen Suchauftrag erteilen. Dieser sucht dann aktiv ein Mietobjekt nach Ihren Vorgaben. Durch seine aktive Recherche und seine Kenntnisse über die Märkte erzielt dieser effizient und zielgerichtet die passenden Suchergebnisse für Sie. Zudem haben Sie durch die aktive Mitwirkung eines kompetenten Maklers bessere Chancen eine geeignete Wohnung zu bekommen, da die Anzahl von potentiellen Mietinteressenten das Angebot der zur Verfügung stehenden Wohnungen bei weitem übersteigt.

Kein Risiko für den Suchenden: Erst wenn der Makler ein für Sie passendes Objekt gefunden und Sie den Mietvertrag unterzeichnet haben, wird die vorab vereinbarte Provision fällig.

Auch Vermieter profitieren von einem Makler

Gerade in Großstädten und Gebieten mit geringem Wohnungsangebot bewerben sich auf ein einfaches Wohnungsinserat oft hunderte von Interessenten. Das fordert vom Vermieter einiges an organisatorischen Aufgaben.

Bei der Veröffentlichung eines Vermietungsangebotes im Internet ist mittlerweile auch einiges zu beachten. Wer ein Objekt im Internet selbst anbieten möchte, sollte sich auf jeden Fall vorab über die aktuelle Gesetzeslage informieren, um eine kostspielige Abmahnung zu vermeiden. Es reicht nicht aus, ein Mitobjekt mit ein paar Grunddaten einzustellen. Ein aussagekräftiges Exposé mit allen wichtigen Grundangaben und Kosten der Immobilie sowie die Aufstellung der Energiewerte des Objektes sind unabdingbar. Je professioneller, umso höher die Chance ernsthafte und potentielle Bewerber für Ihre Immobilie zu interessieren. Sie sollten auch in jedem Fall telefonisch gut erreichbar sein und zeitnahe Besichtigungen organisieren. Zum ersten Termin sollten die Interessenten eine aussagekräftige Selbstauskunft sowie die Einkommensnachweise zur Einsicht vorlegen, um einen kurzen Einblick in die wirtschaftlichen Verhältnisse zu bekommen, um dann abzuwägen, wer letztendlich den Mietvertrag bekommt. Nach einer endgültigen Entscheidung stehen dann diverse Formalitäten an wie Termin zur Vertragsunterzeichnung inkl. Meldegesetzbescheinigung und die Übergabe der Mietsache mit Protokoll.

Für einen Immobilienbesitzer erfordert dies ein immenser Zeitaufwand. Ein kompetenter und engagierter Makler hingegen übernimmt gerne alle anstehenden Aufgaben und Formalitäten für Sie und erleichtert Ihnen die Suche nach einem geeigneten Traummieter. Somit können Sie sich entspannt zurücklehnen und auf die für Sie wirklich wichtigen Angelegenheiten konzentrieren.

Lohnt es sich, einen Makler zu beauftragen?

Wenn Sie eine Mietwohnung suchen oder vermieten wollen, die sich weit von Ihrem eigenen Lebensmittelpunkt befindet oder Sie beruflich sehr engagiert sind, keine Zeit oder Lust für die vielen Termine und das Organisieren haben, dann lohnt es sich in jedem Fall trotz des Bestellerprinzips sich einen Profi an die Seite zu holen. Dieser nimmt sich ihrer Sache vertrauensvoll an und informiert Sie über den aktuellen Status ihres Vorhabens.

Novelliertes Meldegesetz: Neue Pflichten für Eigentümer

Seit dem 1. November 2015 gilt in Deutschland ein einheitliches Meldegesetz. Das bedeutet unter anderem: Wenn jemand umzieht, muss dies nicht nur bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt angegeben werden, sondern man benötigt eine Bestätigung vom Vermieter, dass man ein gültiges Mietverhältnis an der angegebenen Anschrift hat. Vermieter werden ihrerseits verpflichtet, eine solche Bescheinigung auszustellen, wenn ein neuer Mieter einzieht.

Einen Vordruck der Meldebescheinigung finden Sie hier >>

Wer künftig den Wohnort wechselt, wird durch das neue Gesetz verpflichtet, seinen Wohnortwechsel innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Meldebehörde anzuzeigen. Wenn ein Mieter aus einer Wohnung auszieht und keine neue Wohnung im Inland bezieht, ist eine Abmeldung erforderlich. Während für beides bisher ein einfaches Formular genügte, verlangen die Behörden seit dem 1. November 2015 eine Bescheinigung des Wohnungsgebers – das kann der Vermieter sein, aber beispielsweise auch eine Verwaltungsgesellschaft oder ein Verwandter, bei dem jemand unentgeltlich wohnt. Dies hat eine sogenannte Mitwirkungspflicht zur Folge: Seit November 2015 müssen Wohnungsgeber innerhalb von 2 Wochen eine Bescheinigung über den Ein- oder Auszug des neuen Bewohners ausstellen.

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