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Sanierung zum Passivhaus: Architekt erspart viel Ärger

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Vermeiden Sie böse Überraschungen und ziehen Sie bei der Sanierung einen Architekten hinzu. Die Fachleute von RS_zwo Architekten optimieren Ihre Sanierung und gehen komplett auf Ihre Wünsche ein.

Die Sanierung zu einem Passivhaus muss gut durchgeplant sein - sowohl technisch als auch finanziell. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte ein Architekt hinzugezogen werden. Warum? Weil er Ihnen als Fachmann mit Rat und Tat zur Seite steht und das Optimum für Sie herausholt. Er ist sozusagen der Anwalt des Bauherrn und vertritt die Interessen der Kunden.

Die Experten vom Architektenbüro RS_zwo Architekten gehen komplett auf Ihre Wünsche ein - von der Planung bis zur Umsetzung - und bringen dabei auch kreative Vorschlägen mit ein. Die Sanierung wird speziell auf Sie zugeschnitten. Zusätzlich wird auch die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens berücksichtigt.

Ein Beispiel, wie ein Reihenendhaus saniert und erweitert werden kann:

Ausgangssituation

Das Reihenendhaus in der Westendstrasse steht im Jahr 2013 seit zwei Jahren leer, da die Bewohnerin im Altenheim ist. Der Sohn der Besitzerin beabsichtigt das Haus zu verkaufen, um die Pflege seiner Mutter gewährleisten zu können. Eine junge Familie, die bereits seit zehn Jahren in der Nachbarschaft lebt, erwirbt das Haus. Das bestehende Gebäude soll energetisch saniert und erweitert werden um ausreichend Platz für seine vier neuen Bewohner zu schaffen.

Sanierung und Erweiterung

Das Gebäude ist nahezu im Originalzustand von 1960 ohne Um- und Einbauten verblieben, lediglich in den 1990-er Jahren wurden neue Fenster aus Kunststoff eingebaut. Für eine umfassende Sanierung ist dies eine optimale Ausgangssituation, da nicht erst irgendwelche Einbauten rückgebaut werden müssen. Für die neuen Besitzer steht schnell fest, dass neben der energetischen Sanierung auch eine umfassende Erneuerung der Sanitäranlagen und der Heizungssituation nötig ist. Des weiteren soll das Raumangebot verbessert und mehr Platz für die Familie geschaffen werden.

Beheizt wurden die damals sehr sparsam errichteten und ausgestatteten Gebäude mit einer Warmluftheizung. Über Schächte wurde die Warmluft, die von einem Ölofen erwärmt wurde, im Gebäude verteilt. Das Bad im OG, das WC und die Küche im EG wurden nur mit Kaltwasserleitungen versorgt, welches dann mit Elektroboilern bei Bedarf erwärmt wurde.

Vom Büro RS_2 Architekten, das den Auftrag für die Sanierung des Gebäudes erhielt, wurde ein energetisches und räumliches Konzept entwickelt, das dann im Jahr 2014 umgesetzt wurde. Das Gebäude sollte dem höchsten energetischen Standart entsprechen und durch die Umbauten die Lebensqualität und den Komfort deutlich steigern. Umgesetzt werden sollte dies mit nachhaltigen Produkten und Baustoffen. Die Förderung der kfw-Bank wurde dabei in Anspruch genommen und mit einem zinsgünstigen Kredit konnte ein grosser Teil der Maßnahmen finanziert werden.

Das Gebäude ist komplett entkernt worden und die gesamten sanitären und elektrischen Versorgungsleitungen wurden ausgetauscht. Die bestehenden Warmluftschächte wurden für eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung weiter verwendet. Das kleine Gäste WC im Erdgeschoss wurde um eine Dusche vergrössert und erneuert. Das Bad im Obergeschoss wurde ebenfalls erneuert und umstrukturiert, aber in seinen Abmessungen belassen. Die Küche wurde um einen Anbau erweitert, der jetzt den Essbereich aufnimmt. Im Wohnzimmer wurde ein raumluftunabhängiger Holzofen eingebaut, der zu einem grossen Teil die Heizung und die Warmwasserbereitung unterstützt. Die Strahlungswärme des Ofens schafft im Winter eine wohlige Wärme, die im gesamten Haus verteilt wird.

Sämtliche bestehenden Fenster wurden zugunsten neuer Lärchenholzfenster mit 3-fach Verglasung aus heimische Produktion ausgewechselt und energetisch richtig in die Dämmebene versetzt. Alle Fensteröffnungen konnten in der Höhe vergrössert werden, weil die ungedämmten Rolladenkästen ausgebaut wurden. Auch wurden in einigen Räumen raumhohe Fenster eingebaut. Die neu gewonnene Grösse der Fenster macht sich positiv durch die bessere Belichtung der Räume und den höheren solaren Wärmeeintrag im Winter, der hilft Energie zu sparen, bemerkbar. Die nötige Verschattung wird über aussenliegende Raffstores gewährleistet, die unsichtbar in der Dämmebene versteckt sind. Zusätzlich wurden die Aussenwände mit einer mineralischen, atmungsaktiven Dämmung aus Mineralschaumplatten (Ytong) gedämmt. Der bestehende Dachstuhl wurde beim Ausbau des Daches sichtbar belassen und ein neuer darüber errichtet, der den alten Dachstuhl an die neuen Schneelasten anpasst und eine grössere Dämmstoffstärke im Dach ermöglicht. Als Dämmstoff wurde hier eine Cellulose Dämmung gewählt, die in die Zwischenräume der Sparren eingeblasen wurde. Durch diese Maßnahmen kann der Dachraum ganzjährig genutzt werden, da durch die verwendete Dämmung Sommers wie Winters ein ausgeglichenes Klima unter dem Dach herrscht. Der Einbau eines Dachausstiegs (Gaube) mit kleinem Balkon verbessert das Raumangebot und stellt eine ausreichende Belichtung und Belüftung dieses Raumes unter dem Dach sicher. Die auf dem Dach verbauten solarthermie Platten unterstützen ebenfalls die Heizung und helfen Energie zu sparen.

Zu guter letzt sollte das Raumangebot im Erdgeschoss um einen Essbereich erweitert werden. Diese Anforderung konnte das Architekturbüro durch einen separaten Anbau erfüllen. Durch einen Durchbruch in der Aussenwand des Gebäudes erreicht man den grosszügig verglasten Anbau. Die filigrane Konstruktion aus Stahl lässt das kleine Gebäude neben dem Hauptgebäude scheinbar über dem Boden schweben. Durch die bodengleiche Verglasung hat man den Eindruck direkt im Garten zu stehen. Der neue Anbau ist der Treffpunkt der Familie zum Essen, sich unterhalten, Zeitung lesen, um Hausaufgaben zu machen oder einfach nur um die Aussicht zu geniessen. Der Raum erweitert sich durch die überdachte Terrasse in den Garten und ermöglicht so einen ungestörten Blick auf den neuen Schwimmteich.

Für die gesamte Familie ist hier ein neues Zuhause entstanden, in dem jeder seinen Platz gefunden hat, an dem er sich wohl fühlt. Durch die getroffenen Maßnahmen konnte das Haus zu einem kfw-Effizienzhaus 55 saniert werden, dass auch die Anforderungen eines Passivhaus (EnerPhit) erfüllt. Diese Maßnahmen haben den Wohnkomfort auf den eines Neubaus angehoben und den Energieverbrauch halbiert. Durch den geringen Wärmeverlust, aufgrund der guten Dämmung der verschiedenen Bauteile, kann das Gebäude weiterhin mit Luft beheizt werden und eine aufwendige Verlegung von Heizleitungen musste nicht ausgeführt werden. Dies hat bei der Sanierung geholfen Kosten zu sparen.

Die neuen Bewohner, die 10 Jahre in einem unsanierten Nachbarhaus gewohnt haben, sind nach dem ersten Winter in den neuen 4 Wänden von dem Wohnkomfort und dem neuen Platzangebot des renovierten Gebäudes begeistert.

Planen, bauen und sanieren: RS_zwo architekten

Über RS_zwo Architekten:

Wir sind ein Architekturbüro, das sich den Wünschen der Bauherrn verschrieben hat. Wir finden für jede Bauaufgabe eine individuelle Lösung, die zu Ihnen passt. Architektonisch hochwertig, preisgünstig, energetisch auf dem höchsten Niveau, nachhaltig und umweltbewusst. Ob Sanierung, Umbau oder Neubau. Wir stehen Ihnen mit unserem Fachwissen gerne zur Verfügung.

Seit Anfang des Jahres 2015 unterstützt RS_zwo Architekten den Radsportverein Götting-Bruckmühl finanziell bei seiner Arbeit.

Kontaktdaten:

RS_zwo Architekten

Architekt Dipl. Ing. (fh) Norman Richter

Büro: Soinstrasse 2, 83098 Brannenburg

Telefon: 08034/9098957

Telefax: 08034/9096046

E-Mail: mail@rs-zwo.de

www.rs-zwo.com

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