Ein Programm für alle Lebenslagen

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Breite Türen und Zugänge sowie die Anpassung von Raumzuschnitten und die Schaffung ausreichender Bewegungsflächen gehören zu den barrierereduzierenden Maßnahmen, die in Form eines Darlehens oder Tilgungszuschusses von der KfW gefördert werden.

Das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ der KfW Bankengruppe unterstützt Vorhaben, die das eigene Heim in einen barrierefreien Lebensraum verwandeln.

Schön, wenn die Familie zusammenkommt: In großer Runde genießt man das Wochenende, Oma und Opa erleben die ersten Schritte der Enkelkinder und die jungen Eltern können sich mal wieder etwas Zeit füreinander nehmen. Spätestens wenn mehrere Generationen aufeinandertreffen, werden einem die Bedürfnisse und Ansprüche, die das Alter mit sich bringen, bewusst. Aus kleinen Schwellen werden schnell schwer überwindbare Hindernisse, Türen können sich als zu schmal herausstellen und unmoderne Bäder die Selbstständigkeit beeinträchtigen.

Damit sich alle Familienangehörigen unter einem Dach wohlfühlen und die Lebensqualität erhalten bleibt, ist zukunftsweisendes Denken angesagt. Die eigenen vier Wände in einen barrierefreien Lebensraum zu verwandeln, kann auch nachträglich erfolgen. Das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ der KfW Bankengruppe unterstützt derlei Vorhaben im Rahmen eines Darlehens bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit mit einem effektiven Zinssatz ab 2,27 Prozent pro Jahr. Gefördert werden Baumaßnahmen, die zur Barrierereduzierung führen und eine angenehme Wohnqualität unabhängig von körperlichen Einschränkungen in jedem Alter gewährleisten, oder der Kauf einer frisch umgebauten Immobilie, die einen altersgerechten Standard aufweist. Neben der Anpassung von Zugängen, Türen und Raumzuschnitten gehören außerdem der Badumbau, der Einbau von Aufzugsanlagen oder Treppenliften und die Schaffung ausreichender Bewegungsflächen zu den förderfähigen Maßnahmen. Auch die Installation von Elementen zur einfacheren Bedienung von Schaltern und Tastern verschiedener, im Haushalt notwendiger Geräte wie Klingeln, Rollläden oder Lichtschalter gehört dazu. Wer keinen Kredit benötigt, kann für Einzelmaßnahmen einen direkten Zuschuss bei der KfW beantragen. Mindestens 6.000 Euro gilt es in den barrierereduzierenden Umbau der Wohnung zu investieren, um in den Genuss des Zuschusses zu gelangen: Der beträgt fünf Prozent der investierten Kosten, maximal 2.500 Euro. In beiden Fällen muss der Antrag vor den geplanten Maßnahmen eingereicht werden. Für das Darlehen wendet man sich hierzu an seine Hausbank, durch die auch der Kredit bereitgestellt wird. Der Zuschuss muss stattdessen direkt bei der KfW beantragt werden. Weitere Informationen unter www.kfw.de.

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