Die richtige Heizung für Energiesparmeister

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Braunschweig - Solarheizungen spielen eine entscheidende Rolle beim Energiesparen. ÖKO-TEST untersuchte die Leistung von 17 Solaranlagen und machte ein intelligentes Kombisystem zum Sieger.

Der Alte muss raus! Wenn Hausbesitzer in einen neuen Heizkessel investieren, dann wollen sie vor allem ihre Energiekosten senken. Das bestätigen 65 Prozent der Deutschen in einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Solvis. Wie effizient moderne Heizanlagen tatsächlich sind, hat nun die Zeitschrift ÖKO-TEST unter die Lupe genommen. Als Testsieger aus der Untersuchung von 17 thermischen Solaranlagen ging das Kombiheizsystem SolvisMax hervor.

Kombianlagen nutzen die Kraft der Sonne optimal aus: Im Sommer kann der Heizkessel komplett abgeschaltet werden, das Warmwasser produziert allein die solarthermische Anlage. Erst wenn die Sonneneinstrahlung nicht mehr ausreicht, schaltet sich der Brennwertkessel dazu. In der kalten Jahreszeit dient die Solaranlage wiederum zur Unterstützung der Raumheizung. Die Energie der Sonne nutzt der SolvisMax dank einer Sonderkonstruktion besonders effizient. Im Unterschied zu anderen Heizsystemen sind hier der Öl- oder Gasbrenner oder auch eine Wärmepumpe direkt in den Speicher integriert. Abwärme, die sonst an die Umgebung verloren ginge, bleibt dem System erhalten und erwärmt zusätzlich den Speicher. Im Vergleich zu anderen Heizkesseln benötigt der SolvisMax deshalb deutlich weniger Energie und sticht mit einem hohen Ertrag sowie guter Wirtschaftlichkeit in der Untersuchung von ÖKO-TEST hervor. Zudem punktet der Testsieger mit Bedienfreundlichkeit, die verständliche Anleitung macht die Handhabung des Geräts besonders einfach.

Heute schon Kosten sparen mit Erneuerbarer Energie, darauf wollte auch Familie Mittermüller nicht verzichten und stattete ihr 160 Quadratmeter großes Einfamilienhaus mit einem Solarheizsystem aus. Neben einem neuen Gas-Brennwertkessel ließen die Mittermüllers elf Quadratmeter Solarkollektoren auf ihrem Dach installieren. Kosten: knapp 22.000 Euro. Auf diese Weise reduzierte die Familie ihren jährlichen Brennstoffverbrauch von knapp 31.000 kWh um mehr als die Hälfte. Schon im ersten Jahr nach dem Kesseltausch realisierten sie eine Ersparnis von rund 1.200 Euro. Berücksichtigt man die Steigerung der Energiepreise – allein in diesem Herbst erhöhten sich z.B. die Gaspreise um rund neun Prozent – dann gleicht sich die Investition schnell aus. Bei den Mittermeiers wird sie sich innerhalb von zehn Jahren amortisieren.

AMG Hamburg

Rubriklistenbild: © dpa

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