Wenn der Rauchmelder Alarm schlägt...

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Landkreis - Ab 1. Januar sind Rauchmelder in Privatwohnungen Pflicht. Die Maßnahme ist besonders für Senioren wichtig! In Kombination mit einem Hausnotruf hat man gut vorgesorgt:

Zum 1. Januar ist in Bayern die Rauchmelderpflicht für Privatwohnungen in Kraft getreten. Ab sofort müssen in Neubauten Rauchmelder in allen Wohn- und Schlafräumen sowie in Fluren, die zu Wohnräumen führen, installiert werden. Für Bestandswohnungen gilt eine Übergangsfrist von fünf Jahren.

Die Malteser raten insbesondere Senioren und hilfebedürftigen Menschen, mit dieser Schutzmaßnahme nicht zu warten, und weisen auf die Vorteile der Kombination mit Hausnotrufgeräten hin. Ein Wohnungsbrand etwa durch ein defektes Elektrogerät, kann jeden treffen. „Aber jeder kann auch Vorsorge treffen“, sagt Markus Schwaiger, zuständiger Hausnotrufmitarbeiter der Rosenheimer Malteser. Rauchmelder in der Wohnung können einen Brand nicht stoppen, aber verhindern, dass Menschen verletzt werden oder sterben. Bislang kommen in Deutschland jährlich rund 600 Menschen bei Bränden ums Leben, 95 Prozent von ihnen erliegen den Folgen einer Rauchvergiftung. Rauchmelder warnen im Falle einer Rauchentwicklung durch einen lauten Alarmton. ´

Die Feuerwehr muss allerdings von den Bewohnern selbst alarmiert werden. Für Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen empfiehlt sich daher die Kombination mit einem Hausnotrufgerät. „Die gleichzeitige Alarmierung unserer Hausnotrufzentrale macht den entscheidenden Unterschied zu anderen Geräten aus, denn sollte man als Bewohner selbst nicht zu Hause oder vielleicht sogar ohnmächtig geworden sein, wird trotzdem die Feuerwehr verständigt“, erklärt Stefan Lackner, Leiter Hausnotruf bei den Maltesern im Bezirk Ost-Oberbayern, und ergänzt: „Senioren und Menschen mit Behinderung kommen oft gar nicht schnell genug zum Telefon, wenn der Rauchmelder Alarm schlägt.“ Der Einbau der lebensrettenden Rauchmelder ist laut Gesetz Aufgabe des Eigentümers, die Wartung und Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt jedoch dem Bewohner, also gegebenenfalls dem Mieter. Damit stehen Senioren und Menschen mit Behinderung schnell vor neuen Problemen. „Stellen Sie sich vor, Sie sind 80 Jahre alt und sollen bei einem Rauchmelder an der Decke die Batterien wechseln“, beschreibt Schwaiger die Notlage.

Bei den Maltesern übernehmen die Hausnotrufmitarbeiter die Installation und Wartung von Hausnotrufgerät und Rauchmeldern sowie den Batteriewechsel. Deutschlandweit vertrauen rund 82.000 Menschen auf den Malteser Hausnotruf. Informationen bei Markus Schwaiger, Tel. 08031/80657-27, oder im Internet unter www.malteser-rosenheim.de.

Pressemitteilung Malteser Rosenheim

Rubriklistenbild: © Malteser Rosenheim

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