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Saft tanken: Welcher Mixer macht die besten Smoothies?

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Jetzt ein leckerer Smoothie - aber welcher Mixer macht den besten?

Beliebt und gesund: Smoothie bedeutet "weich" und "sanft" und ist aktuell das Lieblingsgetränk nicht nur vieler Stars. Doch wie klappt er eigentlich, der perfekte Smoothie?

Stiftung Warentest hat 19 Mixer getestet, darunter der kleine Smoothie-Mixer für rund 20 Euro ebenso wie der Hochleistungsmixer für 900 Euro. Doch machen sich die preislichen Unterschiede auch in der Qualität bemerkbar?

Die Geräte wurden auf LeistungsfähigkeitFüllvermögen, Lautstärke, Haltbarkeit und Effizienz getestet. Im Dauer­test versagten manche schon recht früh. Und so reicht die Band­breite der Noten von gut bis mangelhaft. Getestet wurden unter anderem Modelle von AEG, Krups, Bosch, Braun, Philips und WMF. Das Ergebnis macht deutlich: Standmixer sind selten Alleskönner und alle Mixer sind relativ geräuschintensiv.

Alle Geräte wurden mit dem Ziel getestet, einen cremigen Smoothie herzustellen. (Partnerlink)

Der Smoothie-Test

Dafür mussten alle Mixer die Zutaten Ingwer, Spinat, Äpfel, Ingwer, Sel­lerie und Wasser mixen. Das Ergebnis gaben die Prüfer durch ein 2,5-Milli­meter-feines Sieb. Auch wenn sich die Ergebnisse in Nuancen unterscheiden, liefern laut Testergebnis fast alle Geräte cremige Smoothies.

Auch den Dauertest mussten die Mixer antreten. Das Ergebnis: Drei KitchenAid-Geräte fielen im ersten Zehntel des Tests aus. Bei Vielnutzern hätten sie kein Jahr über­lebt. Nur fünf Geräte überstanden den Dauertest.

Alle Standmixer sind zudem lauter als eine Wasch­maschine beim Schleudern. Den größten Krach verursachte mit maximaler Leistung Kitchen­Aid mit gut 90 Dezibel. Lediglich der Bosch Silentmixx - wie der Name schon erahnen lässt - arbeitete mit 82 Dezibel vergleichs­weise leise.

Zusätzliche Nährstoffe im Smoothie: Diese Vorteile bringt ein Mixer

"Ein Mixer lohnt sich, wenn Menschen einen neuen Zugang zu Obst und Gemüse bekommen", so Volker Böhm von der Universität Jena. Die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung empfehle fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. "Da kann es helfen, die eine oder andere Portion als Smoothie zu trinken."

Zudem nehme man über gemixtes Obst und Gemüse wertvolle Nährstoffe auf. "Mit ihrem schnell drehenden Messer zerkleinern die Mixer auch Kerne und Samen, die der Körper normaler­weise nicht verdaut", so Böhm. Traubenkerne enthalten zum Beispiel Vitamin E, was ein gutes Antioxidans darstellt. Die Kerne der Wasser­melone liefern verschiedene Vitamine und Eisen. Zudem, so Böhm, könne der Körper sekundäre Pflanzen­stoffe püriert besser aufnehmen.

5 Tipps für die Benutzung Ihres Mixers

Stiftung Warentest hat zudem noch Tipps veröffentlicht, wie Sie durch die richtige Pflege möglichst viel von Ihrem Mixer haben:

  1. Nur solange mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Kalte Zutaten erhitzen sich in Mixern schnell.
  2. Rohkost kauend zu sich nehmen ist grundsätzlich besser als Smoothies zu trinken. Manche Pflanzen­stoffe kann der Körper aber püriert besser aufnehmen. Ein Mixer kann also eine durchaus nützliche Anschaffung sein.
  3. Leichte Zutaten wie Blätter sollten im Mixer unten liegen, darüber sollten Sie dann die schweren Zutaten wie Eis oder Obst schichten. So werden die leichten Zutaten zu den Messern gedrückt und besser zerkleinert
  4. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Smoothie frisch trinken. Inhaltsstoffe sind sehr empfindlich und die Vitamine nach nicht allzu lange Zeit schon wieder verloren.
  5. Wenn Sie gerne doch einen Smoothie-Vorrat anlegen möchten: Frieren Sie Ihre Shakes einfach ein.

Von Simona Asam

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Quelle: Stiftung Warentest

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