Solarwärme 2011: Gutes Jahr für Sonnenanbeter

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Endlich unabhängig von den Hohen Rohstoffpreisen - dank Solarheizsystem

In Zeiten steigender Brennstoffkosten entscheiden sich immer mehr Hauseigentümer für die Solarwärme. Dass sich das richtig lohnt, bestätigen auch die Erfahrungen von Familie Ließ.

2001 setzten die Ließ aus Wolfenbüttel ihren alten Gasheizkessel vor die Tür. Das neue Solarheizsystem – Testsieger der Stiftung Warentest und bei Ökotest – ist ein Gasbrennwertkessel „SolvisMax“ inklusive Solaranlage. Er senkte den Verbrauch auf 1.800 Kubikmeter. Der Oldtimer hatte noch 3.430 Kubikmeter geschluckt. Somit erwirtschaftet Familie Ließ eine Kostenersparnis von 48 Prozent.

Oldtimer raus, Sonne rein

Bevor sie sich für das Solarheizsystem erwärmten, ließ sich Familie Ließ genau erläutern, wie die Technik funktioniert: Die Kollektoren auf dem Dach absorbieren die Energie der Sonnenstrahlen. Ihre Wärme wird in den Speicher, dem Herzstück der Anlage, weitergeleitet und steht dort für die Wassererwärmung und Raumheizung bereit. Vertriebsleiter Uwe Viertel von Solvis in Braunschweig: „Die Wärmeproduktion macht fast 90 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushalts aus. Hier liegt das größte Einsparpotenzial.“ Für die neue Heizung hat Familie Ließ inklusive Einbau rund 20.000 Euro investiert. Jetzt erwirtschaftet sie durch die Einsparung nur noch Gewinn. „Der Zeitpunkt der Amortisation ist im Einzelfall abhängig vom Energiebedarf des Hauses und der Entwicklung der Brennstoffkosten“, erläutert Viertel.

Preisanstieg bei Heizöl

Je früher Hausbesitzer zu einem Solarheizsystem wechseln, desto schneller amortisieren sich die Kosten. Besonders der letzte Winter hat Betreibern von Ölheizungen nicht nur den Tank, sondern auch den Geldbeutel geleert. 2010 kostete Heizöl durchschnittlich 22,6 Prozent mehr als im Vorjahr, Mitte März 2011 lag der Preis sogar noch einmal um 30 Prozent höher.

Pressemitteilung SOLVIS GmbH & Co KG

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