Nicht alle können alles

Pürierstäbe im Praxistest: Welche sind empfehlenswert?

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Sieben Stabmixer von billig bis teuer im Test. 

Günstige Stabmixer kriegt man schon für 10 Euro, aber man kann auch 150 Euro für einen Pürierstab ausgeben. Lohnt sich das?

Kleinere Mix- und Pürieraufgaben fallen in der Küche häufig an. Da möchte man nicht gleich den großen Standmixer aus der hintersten Ecke holen. Ein Pürierstab ist deshalb ein praktischer Küchenhelfer. Mit ihm kann man Gemüse oder Obst zerkleinern, Milchshakes zubereiten oder Suppe pürieren. Mit manchen Modellen kann man sogar Crashed-Ice zerkleinern und Sahne schlagen – das nötige Zubehör vorausgesetzt.

Günstige Stabmixer sind meist vollständig aus Kunststoff gefertigt. Edelstahl-Modelle sind hygienischer und nutzen sich nicht so schnell ab, kosten aber meist mehr.

Ein großer Vorteil ist es, wenn man den Mixfuß abnehmen kann. So kann man den Mixer nicht nur viel einfacher reinigen, sondern auch andere Zubehörteile verwenden.

Was günstigere von teureren Modellen vor allem unterscheidet, ist die Leistungsfähigkeit. Bevor Sie sich einen Pürierstab zulegen, sollten Sie sich daher im Klaren darüber sein, für was er hauptsächlich zum Einsatz kommen wird. Brauchen Sie ihn hauptsächlich zum Pürieren weicher Früchte oder zum Herstellen von Milchshakes, genügt auch ein günstiges Gerät mit wenig Watt. Denn das schaffen wirklich alle Stabmixer. Beim Püriren einer Gemüsesuppe zeigen sich aber deutliche Unterschiede zwischen günstigen und teureren Stabmixern. Wobei teuer relativ ist: Schon Modelle für rund 50 Euro bringen sehr gute Ergebnisse, das Dreifache muss man also nicht ausgeben.

Pürierstäbe im Praxistest

Das Testportal AllesBeste hat sich alle Stabmixer auf dem Markt angesehen und sieben Modelle aus allen Preisklassen ausgewählt und ausführlich getestet.

Die beste Leistung fürs Geld zeigte der Bosch MSM 87110. Er lieferte nicht nur einen schönen und cremigen Milchshake, sondern pürierte auch harte Zutaten anstandslos. Er ist komplett aus Edelstahl gefertigt, der Mixfuß lässt sich zum Reinigen einfach abnehmen und der Preis von rund 50 Euro reißt kein Loch in die Haushaltskasse.

Der ESGE Zauberstab ist eine Alternative für alle, die nicht so sehr aufs Geld schauen müssen. Er machte alles noch einen Hauch besser als der Testsieger – ist aber auch dreimal so teuer.

Wenn Sie eher weniger ausgeben wollen, ist der Philips HR1604/00 einen Blick wert. Er ist ein solides Gerät, bei dem aber Abstriche gemacht werden müssen. So saugt sich der Mixkopf gern am Boden fest. Dafür ist er aber mit knapp 30 Euro auch ein bisschen günstiger..

Welche Stabmixer die Tester sonst noch empfehlen, können Sie auf der Webseite von AllesBeste nachlesen. 

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