Diese Modelle machen was her

Starten in den Frühling: Grillen, aber richtig

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Der richtige Grill: Was kann er eigentlich und wie schaut er aus?

Gas-, Holzkohle- oder Elektrogrill? Beim Grillen hat jeder seine ganz eigenen Vorstellungen vom perfekten Ergebnis. Welcher Grill wirklich was hermacht, lesen Sie hier.

Bald wird es wieder wärmer, der Frühling steht vor der Tür. Zeit, sich einen neuen Grill anzuschaffen. Denn Grillen kann zur wahren Freude werden. Neben der richtigen Temperatur und guten Lebensmitteln ist dabei auch ein hochwertiger Grill nicht verkehrt.

Ob Gas-, Elektro- oder Holzkohlegrill: Beim Grillen sind die Geschmäcker verschieden. Die Redaktion hat verschiedene Grill-Modelle genauer unter die Lupe genommen. Die Preise der Modelle reichen von günstigen bis zu hochpreisigen Varianten.

Gasgrill: Für Grillspaß und Genuss

Bei den Gasgrills sind unter anderem der Enders Grill sowie Grills der Marke Landmann in der engeren Auswahl. Der Enders Kansas 3 Turbo SC ist ein Gasgrill in gehobener Preiskategorie, er kostet 715 Euro. Der Grill verfügt über Antihaft-Beschichtung, eine abnehmbare Grillauflage, einen regulierbaren Thermostat sowie ein Thermometer. Mit einer Grillfläche von 60 mal 45 Zentimetern ist richtig viel Platz für die große Grillparty mit Familie und Freunden.

Ein weiterer positiver Aspekt des Grills ist aber wahrscheinlich die Simple-Clean-Funktion: Der Grillraum des Enders Kansas lässt sich zusammen mit den Fettschubladen und Flammabdeckungen einfach herausnehmen. Alles kann dann leicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Durch den Edelstahl, aus dem das Bedienpanel, der Brennraum und die Seitenablagen sind, wird das Grillen mit dem Enders eine sehr hygienische Angelegenheit

Elektrogrill: Für praktische Griller

Schnell und unkompliziert drinnen und draußen grillen: das ist mit einem Elektrogrill gut möglich. Mit ihm hat man weniger Vorbereitungszeit und Mühen. Im Ergebnis mag dann vielleicht das Rauchige fehlen. Für alle, die es praktisch mögen oder auch gern mal auf dem Balkon grillen möchten, sind Modelle von Philips, Severin oder Steba eine gute Wahl.

Der Steba VG 300 ist mit knapp 170 Euro die im mittleren Preisbereich, dafür macht er sowohl in Design als auch in Bezug auf die Fülle der Funktionen einiges her. Auch bekam er weitestgehend sehr gute Bewertungen auf verschiedene Portalen. So sind die empfindlichen elektrischen Teile am Stecker angebracht und der Grill lässt sich dadurch ohne Probleme reinigen. Weiter verfügt der Grill über eine große antihaftbeschichtete Grillplatte und eine Leistung von 2,2 kW. Die mögliche Grilltemperatur liegt bei bis zu 250 Grad. Zudem hat der Grill ein stabiles, abnehmbares Stativ.

Weitere Eigenschaften des Steba VG 300-Elektrogrills können Sie hier nachlesen. (Partnerlink)

Holzkohlegrill: Für echten Geschmack

Für wahre Grill-Fans ist das Grillen mit einem Holzkohlegrill vielleicht die schönste Weise, ihr Fleisch verzehrfertig zu machen. Modelle von Tepro, Landmann oder Barbecook locken mit Geschmacksgarantie.

Der Tepro Toronto Click Kohlegrill ist mit 159 Euro vergleichsweise günstig. Er verfügt über ein schraubenloses Design und vier praktische Besteckhaken an der Seitenablage. Durch einen Deckel wird das Grillen nicht nur bei sonnigem Wetter ermöglicht, sondern auch bei kalten Temperaturen ein gelungenes Grill-Erlebnis gewährleistet. Luftlöcher sorgen für ausreichend Luftzirkulation. Das im Deckel integrierte Thermometer zeigt die Temperatur im Innenraum an, so dass der Grillchef einen guten Überblick behält.

Grundlagen: Wie grille ich richtig?

Um das Grill-Erlebnis perfekt zu machen, gibt es einige Tipps, die Grillfreunde beachten sollten:

1. Holzkohle anzünden

Zum Anzünden der Kohle sollten Sie auf Brennspiritus oder Brennpaste verzichten. Zum einen aus Sicherheitsgründen - es können Stichflammen entstehen -, zum anderen um unangenehme Gerüche zu vermeiden. Stattdessen kann auf feste Grillanzünder wie Bioanzünder aus Wachs zurückgegriffen werden. Für die Grillparty im Garten eignet sich ein Holzkohlegrill sehr gut. Die Verwendung auf Balkonen  sollte allerdings vermieden werden, um die Nachbarn nicht mit starker Rauchentwicklung und Grillgeruch zu belästigen. Auch in Innenräumen sollte aufgrund des hohen CO2-Ausstoßes und dadurch drohende Lebensgefahr auf Grillen mit dem Holzkohlegrill dringend verzichtet werden.

2. Das Fleisch richtig wenden

"Das Fleisch sollte so oft es geht gewendet werden." Diesen Satz haben Sie möglicherweise schon oft gehört, doch ist er nicht zwangsläufig richtig. Denn wer das Fleisch weniger wendet - meist reicht drei Mal -, der bewahrt sich mehr Flüssigkeit im Fleisch und es wird saftiger.

3. Die richtige Temperatur

Mit einem Thermometer lässt sich die Fleischtemperatur gut messen. Für Rindfleisch gibt es Richtwerte: So sollte ein Filet, das "rare" gegrillt wird, etwa 40 bis 53 Grad Celsius messen. Bei "medium" gelten 54 bis 58 Grad Celsius. Wer es "durch" möchte, der erhitzt sein Filet auf etwa 90 bis 95 Grad Celsius.

Alles rund um das Thema Grillen, Grillrezepte und -modelle finden Sie hier.

Von Simona Asam

Grillsoßen für Fleisch, Fisch und Gemüse

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