Ewiges Thema Schönheitsreparaturen

+

Oft wissen Mieter nicht, ob sie nun beim Auszug weißeln müssen oder nicht. Wie war es früher, wie ist es jetzt?

Kurz zur Geschichte: Früher galt nahezu immer: ‚geweißelt eingezogen – geweißelt ausziehen’ oder entsprechend ‚ungeweißelt eingezogen – ungeweißelt ausziehen`. Da dies besonders Mieter mit kurzer Mietdauer benachteiligte, ging man zu einem starren Fristenplan über, welcher besagt, dass bestimmte Räume nach bestimmten Jahren geweißelt werden müssen. Der Vermieter konnte also auch im laufenden Mietverhältnis das Weißeln verlangen.

Auch dies wurde dann als Benachteiligung angesehen für Mieter, die ihre Wohnung sehr in Ordnung halten, d.h. nicht rauchen, viel lüften, wenig Kerzen anzünden etc. Mieter, die eine der beiden vorstehenden Regelungen im Mietvertrag haben, müssen die Wohnung lediglich besenrein zurück geben.

Ausnahmen dazu können Individualvereinbarungen, d.h. gemeinsam frei formulierte Vereinbarungen, z.B. bei der Wohnungsübergabe darstellen.

Nun gilt in der Regel: Am anerkanntesten ist derzeit der nicht-starre Fristenplan. Dieser enthält Ausdrücke wie ‚im Allgemeinen’, ‚je nach Abnutzung’ oder Ähnliches.

Das bedeutet, dass der Mieter je nach Mietdauer und Abnutzung der Wohnung die Schönheitsrenovierung durchführen muss oder einen Anteil der Kosten der Schönheitsrenovierung zu tragen hat.

Rückgängig machen, da dies einen Mangel darstellt, muss der Mieter üblicherweise kräftige Farben, die mit einem Mal überstreichen nicht zu übermalen sind. Pastell- Töne gelten mittlerweile als annehmbar und werden wie weiß behandelt. (Löcher in den Wänden von Bildern etc. sind Mängel und fallen nicht unter die Schönheitsreparaturen im oben behandelten Sinn).

Diesen Immobilientipp gibt Ihnen Lisa Werner von der Immobilien WERNER oHG in Rosenheim.

Wohnungen, Häuser und Gewerbe-Immobilien aus Rosenheim und Region zum Mieten und zum Kaufen finden Sie auf  rosenheimImmo.de

Zurück zur Übersicht: Tipps vom Makler

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser