Verkauf: Ehrlichkeit währt am längsten

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Weiß den Wert einer Immobilie richtig einzuschätzen: Peter Hiebl von der Inntal Immobilien und Wohnbau GmbH & Co. KG aus Haag i.OB

Es gibt Immobilien, die einem immer wieder begegnen, wenn man die Zeitung aufschlägt oder Immobilienportale im Internet besucht. Keiner will sie haben und die Verkäufer werden immer frustrierter, weil sie plötzlich mehr Kosten und Aufwand mit ihrer Immobilie haben, als ihnen lieb ist.

Grund dafür ist häufig eine falsche Einschätzung des Immobilienwerts unter Vernachlässigung maßgeblicher Eigenschaften wie Bausubstanz, etwaige Mängel oder technische Gebäudeausstattung. Für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie gilt der altbekannte Spruch: Ehrlichkeit währt am längsten. Denn auch nach dem Verkauf einer Immobilie können noch viel Ärger und unter Umständen Mehrkosten auf den Verkäufer zukommen, sollten ihm bekannte Mängel nicht richtig eingeschätzt und kommuniziert worden sein.

Peter Hiebl rät: Alle preisrelevanten Faktoren berücksichtigen und kommunizieren

Die Immobilienpreise steigen – so ist es derzeit überall zu lesen – und damit auch die Erwartungen der Verkäufer. Häufig passiert es deshalb, dass der Wert einer Immobilie zu hoch eingeschätzt wird, ohne alle preisrelevanten Faktoren oder gar Mängel zu berücksichtigen. Dies kann zweierlei Folgen mit sich bringen. Zum einen könnte die Immobilie zum Dauerobjekt auf dem Markt werden, weil sich der erwünschte Verkaufserfolg nicht einstellt und ein Interessent nach dem anderen absagt. Meist bleiben Mängel oder andere preismindernde Faktoren aufmerksamen potentiellen Käufern nicht verborgen und sie verlieren das Interesse. Schließlich geht es auch um ihr Geld.

Zum anderen könnten bei nicht kommunizierten Mängeln selbst nach dem Verkauf der Immobilie Unannehmlichkeiten in Form von Schadensersatzansprüchen auf den Verkäufer zukommen. Denn in den meisten Fällen geht ein Rechtstreit zu Gunsten des Käufers aus, sollte er vom Verkäufer nicht nach dessen Kenntnisstand über Mängel aufgeklärt worden sein. Viel Ärger und vor allem Mehrkosten, die den vermeintlichen Verkaufsgewinn möglicherweise noch übersteigen, sind die Folge. Ein Kaufvertrag kann sogar wegen eines nachträglich festgestellten, sittenwidrig überhöhten Kaufpreises auch nach Abschluss noch für nichtig erklärt werden.

„Wichtig beim Verkauf einer Immobilie ist die richtige Einschätzung der Bausubstanz und die Werthaltigkeit der Immobilie, die zu erwartenden Investitionen wegen Renovierungsstau bzw. für erforderliche Modernisierungen sowie das Kommunizieren von etwaigen Mängeln“, so Peter Hiebl, Inhaber der Inntal Immobilien und Wohnbau GmbH & Co. KG in Haag i. Obb. Auch die technische Gebäudeausstattung und deren Zustand sowie die energetischen Erfordernisse seien wichtige Merkmale. „All diese Faktoren reflektieren bereits im Vorfeld auf den Kaufpreis.“

Diesen Immobilientipp gibt Ihnen Peter Hiebl von der Inntal Immobilien und Wohnbau GmbH & Co. KG aus Haag i.OB

Wohnungen, Häuser und Gewerbe-Immobilien aus Rosenheim und Region zum Mieten und zum Kaufen finden Sie auf rosenheimImmo.de

Zurück zur Übersicht: Tipps vom Makler

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Live: Top-Artikel unserer Leser