Vor dem Notar-Termin: Das ist zu prüfen

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Haben Sie sich für eine Immobilie entschieden, sollten Sie vor dem Notar-Termin folgende Dinge überprüft haben...

So sind Sie später vor unliebsamen Überraschungen sicher: 

  • Sind alle Gebäude und Ausbauten genehmigt? Dies gilt vor allem für Dachgeschossausbauten und Nebengebäude.
  • Sind die Erschließungskosten komplett bezahlt, oder sind in Zukunft Erschließungen durch die Gemeinde geplant die dann zu Kosten für Sie führen (Kanal, Ausbau oder Erneuerung der Straße usw.)
  • Sind geplante Erweiterungen oder Umbauten des Hauses bereits genehmigt oder genehmigungsfähig?

Auskunft gibt ihnen das zuständige Bauamt bei der Gemeindeverwaltung.

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Sind am Gebäude versteckte Mängel vorhanden und nicht zuletzt, ist der geforderte Kaufpreis berechtigt oder überzogen. Hier empfiehlt es sich ggf. einen Sachverständigen einzuschalten, der mit Ihnen das Haus fachmännisch besichtigt und Ihnen den realistischen Wert der Immobilie ermitteln kann.

Sind in der zweiten Abteilung des Grundbuches Rechte eingetragen, die sie übernehmen müssen? Z.B. Abstandsflächenübernahmen für Nachbarn, Auflassungsvormerkungen für die Gemeinde (Grundabtretungen), Baubeschränkungen usw. Der Verkäufer sollte Ihnen einen aktuellen Grundbuchauszug und ggf. die entsprechenden Verträge hierzu zeigen.

Bei Eigentumswohnungen ist es wichtig zu wissen, ob bereits Beschlüsse gefasst wurden, die zu Sonderumlagen führen. Hinweise finden Sie in den letzten Versammlungsprotokollen. Hier können Sie auch ersehen ob es sich um eine harmonische Eigentümergemeinschaft handelt, oder ob um jeden Beschluss gestritten wird.

Diesen Immobilientipp gibt Ihnen Stephan Bruhn vom Immobiliensachverständigenbüro  Bruhn in Oberaudorf.

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